Pflegemanagement

Zukunftsperspektiven mit 50+

Im Pflegemanagement dreht sich für Sie einiges um die Frage, wie Sie kompetente und erfahrene Pflegekräfte in Ihr Team holen bzw. in Ihrem Team halten können. Welche Rollen spielen dabei die Ü-50-Mitarbeiter?

Wer als Pflegekraft bereits die 50 überschritten hat, ist oft bereits seit 30 oder mehr Jahren im Beruf. Diese jahrzehntelange Erfahrung ist für Sie und Ihre Einrichtung Gold wert.

Doch Pflegekräfte, die 30 und mehr Jahre in der direkten ambulanten und/oder stationären Pflege gearbeitet haben, sind körperlich oft so stark belastet, dass sie mit Anfang 50 ernsthaft überlegen, aus dem Beruf auszuscheiden.

Damit geht der Einrichtung nicht nur fachlicher Erfahrungsschatz verloren, sondern auch sogenanntes „informelles Wissen“.

Sichern Sie das „informelle Wissen“´!

Erfahrene Pflegekräfte wissen eine Menge über die offiziellen und inoffiziellen Abläufe genauso wie über langjährige Klienten und deren Angehörige und verfügen zudem über kostbare Kontakte in der Pflegebranche.

Anstatt zu riskieren, solche Mitarbeiter zu verlieren, macht es Sinn, darüber nachzudenken, wie man sie halten kann.

Achten Sie auf den richtigen Einsatzort!

Gerade in Pflegeunternehmen mit mehreren Zweigen bietet sich die Möglichkeit, diese erfahrenen Mitarbeiter aus der kräftezehrenden direkten Versorgung (zumindest teilweise) herauszunehmen und mit weniger kräftezehrenden Aufgaben zu betrauen.

So können Sie Ihre Ü-50-Pflegekräfte körperlich schonen. Und nicht nur das: Sie schaffen ihnen Anreize, in Ihrem Team zu bleiben, wenn die Mitarbeiter interessante und verantwortungsvolle Aufgaben neben der direkten Pflege bekommen, die ihnen eine stabile Perspektive bis zur Rente geben. Das stärkt ganz nebenbei auch der Ruf eines Pflegeunternehmens als Arbeitgeber.

Buchtipp:

Foto: Stockfotos-MG - stock.adobe.com

Gesunde Ernährung

Müsliriegel macht Nachtwachen munter

... auch Bananen und Äpfel eignen sich gut. Ein nährstoffreicher Snack mit rund 200 Kalorien ist ideal, zeigt eine Studie aus Australien

Foto: jens schuenemann jps-berlin.de

Geriatrie

Demenz: Wie reagieren bei Aggressionen? 9 Tipps

Zwei Demenz-Expertinnen der Geriatrie im St. Joseph-Krankenhaus in Berlin erzählen, was ihnen hilft, wenn Patienten herausforderndes Verhalten zeigen

Foto: Caren Pauli

Skillmix

Pflegehelfer sind kein Ersatz für Examinierte

Eine englische Studie zeigt: Arbeiten auf einer Station ausreichend examinierte Pflegekräfte, verringert sich das Sterberisiko der Patienten. Für Pflegeassistenten lässt sich dieser Schluss nicht ziehen

Foto: ©Giuseppe Antonio Pec - stock.adobe.com

Brandschutz

Kliniken und Heime sehen Brandschutz-Übungen zu lässig

Ein simulierter Großeinsatz scheint vielen zu aufwendig. Dabei ist er die beste Vorbereitung auf den Ernstfall

Wir haben noch mehr für Sie!

Antworten und Impulse für die Pflegeprofession gibt es auch direkt ins Postfach: praxisnah, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für den pflegebrief an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.