MDK

Zu Hause pflegen oder nicht?

Zu Hause gepflegt werden - das ist der Wunsch vieler Menschen, die pflegebedürftig werden. Doch nicht immer kann dieser Wunsch erfüllt werden. Es muss geprüft werden, ob die pflegebedürftige Person in der gewohnten häuslichen Umgebung gut versorgt ist. Das ist u.a. die Aufgabe des MDK.

Der MDK-Gutachter (oder jener von der privaten Krankenversicherung) prüft, ob die Pflege zu Hause sichergestellt ist. Ist dies nicht der Fall, kommt ggf. professionelle häusliche Pflege in Betracht. Statt Pflegegeld kann der Gutachter entweder die kombinierte Geld- und Sachleistung oder die alleinige Sachleistung vorschlagen.

Wenn die Pflege auch durch professionelle Pflegedienste nicht ausreicht, muss darüber nachgedacht werden, ob eine teilstationäre oder vollstationäre Pflege oder eine andere betreute Wohnform die bessere Lösung ist.

Wann geht es zu Hause nicht mehr?

  • Wenn eine Pflegeperson fehlt

  • Wenn mögliche Pflegepersonen zwar vorhanden, aber nicht bereit sind, die Pflege zu übernehmen

  • Wenn eine Überforderung von Pflegepersonen droht oder sogar bereits eingetreten ist

  • Wenn Versorgungsdefizite der pflegebedürftigen Person drohen oder bereits eingetreten sind

  • Wenn bei der pflegebedürftigen Person Selbst- oder Fremdgefährdungstendenzen zu befürchten sind

  • Wenn die räumlichen Gegebenheiten im häuslichen Bereich keine häusliche Pflege ermöglichen und durch Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes (§ 40 Abs. 4 SGB XI) nicht verbessert werden können

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