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Fußverletzungen

Wie Orthoscoot Pflegekräfte und Patienten entlastet

Der innovative orthopädische Roller ist eine ideale Alternative zu Unterarmgehstützen und Rollstuhl bei Patienten mit Verletzungen, Wunden oder Behinderungen am Fuß. Denn er fördert Mobilität und Selbstständigkeit.

Inhaltsverzeichnis

„Mit welchen Tätigkeiten verbringen Sie einen großen Teil Ihres Arbeitstages?“ Richtet man diese Frage an Pflegefachkräfte in orthopädischen Abteilungen oder Rehakliniken, antworten nicht wenige: „Ich verbringe meine Zeit häufig damit, den Patienten im Rollstuhl von A nach B zu fahren, von der Station zum Röntgen, vom Röntgen in den Klinikgarten und, und, und …“ Viele Pflegefachkräfte sehen diese Tätigkeit skeptisch. Denn das Gefahrenwerden zwingt den Patienten in die Passivität. Und das kann seine Psyche und Genesung beeinträchtigen. Auch entspricht es überhaupt nicht dem Anspruch moderner Pflege, Handlungen auszuführen, die die Unselbstständigkeit fördern.

Warum Unterarmgehstützen keine Dauerlösung sind

Doch was kann die Alternative sein? Schließlich kann man Patienten nicht empfehlen, lange Strecken in der Klinik (häufiger am Tag) mit Unterarmgehstützen zurücklegen, weil

  • die körperliche Belastung zu groß ist, weil vielen Patienten auch die Kraft fehlt
  • die Sturzgefahr erhöht ist, denn der Patient muss humpelnd das Gleichgewicht halten – wenn auch mithilfe von Gehstützen
  • auch in jungen Jahren und bei körperlicher Fitness der länger andauernde Gebrauch von Unterarmgehstützen nicht zu empfehlen ist: Muskelverspannungen und Haltungsschäden können die Folge sein.

Fuß wird mit ORTHOSCOOT komplett entlastet

Eine Alternative zu Rollstuhl und Unterarmgehstützen kann der orthopädische Roller ORTHOSCOOT NH1 sein. Dieses neuartige Gefährt erinnert an einen Roller und funktioniert so: Der Patient kniet mit dem betroffenen Bein in einer höhenverstellbaren, gepolsterten, ergonomischen Schale – und schiebt mit dem gesunden Bein den ORTHOSCOOT an. So wird der erkrankte Fuß komplett entlastet.

Gleichgewicht ist leicht zu halten

Anders als bei einem Roller fällt es auf dem ORTHOSCOOT sehr leicht, das Gleichgewicht zu halten. Denn dieses Hilfsmittel ist breit genug und komfortabel gebaut. Für Stabilität sorgen drei stoßabsorbierende Reifen, eine Scheibenbremse und ein robuster Rahmen. Ein sichereres Dreirad als den ORTHOSCOOT gibt es auf der Welt nicht. Stürze mit dem ORTHOSCOOT sind nicht bekannt. Und das obwohl nicht nur junge Menschen wie Breel Embolo, Stürmer bei Borussia Mönchengladbach, den ORTHOSCOOT nach einer Verletzung genutzt haben.

ORTHOSCOOT auch für über 75-Jährige geeignet

Der ORTHOSCOOT ist auch für ältere Patienten geeignet. Der Altersdurchschnitt der inzwischen über 4.000 Nutzer beträgt tatsächlich 63,5 Jahre. Zu den Nutzern gehört etwa eine 77-jährige Patientin mit Fußversteifung, die den ORTHOSCOOT vier Wochen genutzt hat. Ihr Resümee: „Am meisten überzeugt am ORTHOSCOOT NH1 hat mich die große Beweglichkeit, die mir der ORTHOSCOOT geboten hat. Die einfache Anwendung und das sehr gute Lenkverhalten sind weitere Punkte, die mich begeistert haben. Es ist auch ausreichend Platz im integriertem Transportfach vorhanden, um kleinere Dinge sicher zu verstauen.“

„Ich war mit der Handhabung und dem Gewinn an Eigenständigkeit sehr zufrieden“

Und sie ist nicht die einzige über 75-Jährige, die sich begeistert zeigt. Eine andere 77-jährige nutzte den ORTHOSCOOT zehn Wochen lang nach einem Fersenbruch und äußert sich ebenfalls begeistert: „Ich nutzte den NH1 in Kombination mit einer Orthese. Der kranke Fuß ist ruhig gestellt und ich kann mich im Haus und außerhalb gut bewegen. Sehr zufrieden war ich mit der Handhabung des NH1 und mit dem Gewinn an Eigenständigkeit. Alles in allem kann ich nur sagen: Der ORTHOSCOOT ist eine geniale Erfindung. Herzlichen Dank!“

Ideal auch nach Amputationen auf Höhe distaler Unterschenkel

Der ORTHOSCOOT eignet sich besonders bei

  • Frakturen von Sprunggelenk, Fußwurzel oder Mittelfuß
  • Verletzungen von sprunggelenksumgreifenden Sehnen
  • schwere Weichteilverletzungen an Fuß- und Sprunggelenk
  • komplexe Bandverletzungen von Fuß- und Sprunggelenk
  • Amputationen auf Höhe distaler Unterschenkel, Sprunggelenk, Mittelfuß oder Zehen
  • Nach Operationen am Fersenbein oder anderen Fußwurzelknochen

Unterarmgehstützen lassen sich am ORTHOSCOOT fixieren

In allen diesen Fällen verhilft der ORTHOSCOOT zu mehr Selbstständigkeit und größerem Wohlbefinden. Schließlich kann der Patient sich ohne Hilfe bewegen. Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb der ORTHOSCOOT die Selbstständigkeit fördert.

Mehr Selbstständigkeit und 4 weitere Vorteile für Patienten

Hinzu kommt:

  • Im Stehen hat der Patient beide Hände frei, was die Lebensqualität im Alltag gegenüber anderen Hilfsmitteln deutlich erhöht. So wird etwa der Gang zur Toilette oder das Zubereiten eines Tees erleichtert.
  • Gehhilfen für Treppen lassen sich am ORTHOSCOOT fixieren. Auch das erleichtert die Fortbewegung bei der Arbeit oder Zuhause enorm.
  • Selbstständigkeit ist auch immer abhängig von der mentalen Verfassung. Je weniger äußere Gegebenheiten einem das eigenen Erkrankt-sein spiegeln, desto besser. Deshalb hilft es auch, dass das moderne Design des ORTHOSCOOTs tatsächlich mehr an einen Roller als an ein klassisches Hilfsmittel erinnert. Eine Pflegekraft hat beobachtet: „Der ORTHOSCOOT ist ein Hingucker, der immer für Gespräche und gute Stimmung sorgt. Und das ist in unserem Alltag so wichtig.“
  • Durch die korrekte, dauerhafte und sichere Entlastung des Gelenks werden Fehlbelastungen vermieden, die oft zu zusätzlichen Arztbesuchen, Nachbehandlungen und verlängerter Arbeitsunfähigkeit führen. Viele deutsche Fachkliniken setzen den ORTHOSCOOT deshalb in der postoperativen Rehabilitation ein. „Auswertungen haben ergeben, dass mit dem ORTHOSCOOT NH1 die Arbeitsfähigkeit schneller erreicht wird als mit herkömmlichen Gehstützen“, heißt es etwa in einem Krankenhaus.

Die 3 Vorteile für Pflegekräfte

Der ORTHOSCOOT hat aber auch für Pflegekräfte Vorteile – egal, ob sie in der Akutklinik, der Rehaklinik oder in der Altenpflege arbeiten:

  • Eine kurze Einweisung und Eingewöhnungsphase genügen.
  • Patienten können sich selbstständig im gesamten Krankenhaus, auf den Stationen etwa zu Untersuchungen oder in die Cafeteria bewegen. So können sich Pflegekräfte in der gewonnenen Zeit Patienten zuwenden, die kränker und weniger selbstständig sind.
  • In Zeiten von Epidemien (Stichwort Influenza) oder gar Pandemien wie Corona wird die Ansteckungsgefahr durch den ORTHOSCOOT ein wenig gemindert. Denn während der Fahrt zur Untersuchung, in den Garten et cetera kommt es zu keinem näheren Kontakt zwischen Pflegekraft und Patienten. Anders also als beim Transport im Rollstuhl ist die empfohlene Distanz von 1,5 bis 2 Metern zwischen zwei Menschen hier kein Thema.

Auto-, Fahrrad-, Spielzeughersteller und sogar Luftfahrt-Experten an Entwicklung beteiligt

Hinter dem ORTHOSCOOT steht das gleichnamige Startup-Unternehmen aus dem bayrischen Neusäß. Gründer Andreas Hertle hat 2013 mit der Entwicklung begonnen. Er arbeitete nicht nur mit Orthopädietechnikern: Er recherchierte auch bei Fahrradentwicklern, Autobauern, Spielzeug-Herstellern und Luftfahrt-Experten. Seit 2018 ist der ORTHOSCOOT als medizinisches Hilfsmittel zugelassen, er wird inzwischen auch im Sanitätsfachhandel angeboten. „Das Produkt ist nach den Standards DIN EN ISO 11199-2 und DIN EN-12182 durch den TÜV technisch geprüft“, sagt Hertle.

Nachhaltig, ökologisch: Mieten statt kaufen

Die Firma, die jeden benutzten Scooter nach Rückgabe reinigt, desinfiziert und aufbereitet, erfüllt bereits die 2020 in Kraft tretende MDR-Verordnung (Medical Device Regulation). MDR schreibt unter anderem eine durchgängige Dokumentation und die Sicherung aller sensiblen Daten vor. Auch deshalb hat sich ORTHOSCOOT nun komplett digital aufgestellt. Die Server wurden in die Cloud der Telekom-Rechenzentren ausgelagert. Dabei hat man Vertrieb und Service mehr und mehr ausgebaut Hauptzielgruppe sind neben den Kliniken vor allem die Sanitätsfachhändler.

Der ORTHOSCOOT wird vom Arzt verschrieben und in Sanitätshäusern gemietet (die Hilfsmittelnummer ist beantragt). „Die Miete ist sowohl ökologisch wie wirtschaftlich sinnvoll, denn es ist besser etwas wirklich Gutes und Sicheres zu mieten als minderwertige Ware zu kaufen. Containerweise Ware aus Fernost zu kaufen und dann in den Kellern zu stapeln kann nicht die Lösung sein.“, erläutert Andreas Hertle.

Verschreibung? Am besten Arzt oder Orthopädiefachhandel fragen

Pflegekräfte, die Patienten den orthopädische Roller empfehlen möchten, setzen sich am besten mit dem behandelnden Arzt in Verbindung: Dieser kann schnell herausfinden, unter welchen Voraussetzungen er dem betreffenden Patienten einen ORTHOSCOOT verordnen kann. Auch die Sanitätsfachhandel unterstützen beim Bestellvorgang und regeln mit dem Kostenträger die Kostenerstattung.

Hier geht es zu zwei Videos, die zeigen wie der Orthoscoot funktioniert!

Sie möchten mehr über Orthoscoot erfahren? Hier geht’s zum Hersteller

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