Pflege und Management

Video: So geht es aufwärts mit Mitarbeitern und Pflegegraden

Die Erfolgsautorinnen Karla Kämmer und Jutta König erstmals gemeinsam im Interview

Eine Fachkraft muss nicht alles können. Diese Meinung vertritt die Beraterin und Autorin Karla Kämmer. Ihrer Meinung nach sollte aber ein Mitarbeiter der Pflege zu rund 60 Prozent seiner Arbeitszeit im Rahmen seiner Begabungen und Potenziale eingesetzt werden. Aufgabe der Vorgesetzten sei es daher, bei jedem Mitarbeiter die individuellen Potenziale aufzuspüren. Denn ein Mitarbeiter der Freude an seiner Arbeit hat, wird das Unternehmen nicht so schnell verlassen wie jemand, der unzufrieden mit seinen täglichen Aufgaben ist. Eine solche Begabung könnte möglicherweise die Weiterbildung zu einem sogenannten "Pflegegradmanager" sein, meint die Autorin und Pflegesachverständige Jutta König. "Das Neue Begutachtungsinstrument NBI ist trickreich. Man muss wissen wo man nachhakt, wo man locker lässt, aber auch wie man einem Gutachter während einer Begutachtung bestimmte Sachen nahebringt, die er nicht wissen kann." Ein Pflegegradmanager wäre in der Lage so eine Begutachtung vorzubereiten und auch zu begleiten.

Sehen Sie hier das gesamte Interview mit den beiden Autorinnen der Schlüterschen, Jutta König und Karla Kämmer. Das Interview führte Contentmanagerin und Lektorin Claudia Flöer beim Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin.

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Begutachtung

NBI: Die meisten Heime kommen nur schwer in Gang

Unternehmensberaterin und Schlütersche-Autorin Jutta König erzählt im Interview, warum so manches Pflegeheim beim Neuen Begutachtungsinstrument nur zögernd reagiert.

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Der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) hat zahlreiche Aufgabenfelder – die Begutachtung einer eventuell vorliegenden Pflegebedürftigkeit ist nur eine davon.

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Pflegereform

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Lange wurde am neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und der Pflegereform gewerkelt. Ausgewogener sollte alles werden, näher an den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen. Ist jetzt alles besser geworden – für alle?