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Corona-Impfung

Unikliniken fordern 2G-Regel für Pflegekräfte

Immer mehr Krankenhaus- und Altenpflege-Träger fordern Impfvorgaben (oder Impfpflicht) für Mitarbeiter. Jetzt appelliert der Verband der Universitätsklinika (VUD) an die Politik, den Umgang mit Ungeimpften gesetzlich zu regeln      

Die 35 Universitätskliniken in Deutschland sind sich einig: Dass alle Mitarbeiter gegen Corona geimpft seien – oder genesen – sei wichtig im Sinne des Patientenschutzes. Besonders hoch vulnerable Patienten etwa in der Onkologie und Transplantationsmedizin müssten sich darauf verlassen können, nicht unnötig durch ungeimpfte Mitarbeiter gefährdet zu werden. „Der Vorstand des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands plädiert deshalb für die 2G-Regel für Mitarbeiter im Gesundheitswesen“, sagt Professor Jens Scholz, 1. Vorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD), auf Anfrage von pflegen-online.

„Es muss möglich sein, Ungeimpfte nicht mehr einzusetzen“ 

Zwar ist die Impfquote an den Unikliniken relativ hoch: Sie liegt beim pflegerischen und medizinischen Personal zwischen 80 und 96 Prozent, in der Tendenz ist an Geimpften unter  Medizinern höher als unter Pflegekräften. Doch die Quote reiche nicht, um größtmögliche Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.  „Der VUD appelliert deshalb an die Politik, die 2G-Regel gesetzlich im Sinne der Patienten zu ermöglichen“, so Jens Scholz, der Vorstandsvorsitzender vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) ist.  

Geringere Karrierechancen für Ungeimpfte 

Die Situation für nicht geimpfte Pflegekräfte verschärft sich seit einiger Zeit: So werden sie in Baden-Württemberg in Pflegeheimen seit Ende August viermal wöchentlich getestet (zuvor nur dreimal), in Krankenhäusern gilt für sie nach wie vor eine tägliche Testpflicht. In der Evangelischen Heimstiftung  müssen ungeimpfte Pflegekräfte weiterhin routinemäßig FFP2-Masken tragen. Der Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung Bernhard Schneider hat sich erst vor wenigen Tagen für eine Impfpflicht im Gesundheitswesen ausgesprochen.  

Auch wird die Corona-Impfung immer häufiger in Vorstellungsgesprächen thematisiert. Die Geschäftsführung des Klinikums Ludwigshafen hat dies im Juni sogar in einer Pressemitteilung öffentlich gemacht. Zu erfahren war in der Mitteilung ebenfalls, dass eine Karriere im Management in dem städtischen Klinikum ohne Impfung kaum möglich ist.    

Autorin: Kirsten Gaede

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Foto: Canva

Corona-Impfung

Altenpflege: Corona-Impfung nicht länger Privatsache   

In Krankenhäusern müssen Pflegekräfte schon seit 2015 Auskunft über ihren Impfstatus geben, jetzt gilt bald  auch für Pflegekräfte in der Altenpflege die Auskunftspflicht – zumindest für Corona  

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Foto: Benedikt – stock.adobe.com

Corona-Impfung

Corona: Druck auf ungeimpfte Pflegekräfte steigt   

Geimpft oder nicht geimpft? Mit dieser Frage müssen Bewerber in Vorstellungsgesprächen inzwischen rechnen. Ein Klinikum will Impfverweigerer außerdem nicht in Führungspositionen aufsteigen lassen          

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Foto: Vladimir Vedotov/Unsplash

Corona-Impfung

Es wird eng für ungeimpfte Pflegekräfte

Anders als in Frankreich und Griechenland ist in Deutschland für Pflegekräfte keine ausdrückliche Impfpflicht geplant. Aber in der Praxis – und im Infektionsschutzgesetz – deutet sie sich an     

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Foto: Jens Schünemann

Corona-Impfung

Müssen ungeimpfte Pflegekräfte Kündigung fürchten?

Warum Arbeitgeber gezwungen sein könnten, Pflegekräfte ohne Corona-Impfung zu versetzen – und weshalb es sogar zu unbezahlte Freistellungen oder Kündigungen kommen könnte, erklärt Arbeitsrechtlerin Nancy Novak (Kanzlei Laborius) im Interview

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