Dienstplan

„Und wer springt morgen ein?“

Diese Frage stellt sich fast jede Pflegedienstleitung – und das oft auch noch mehrmals pro Woche. Personalausfälle sind purer Stress – für Führungskräfte und Mitarbeiter.

Auch wirtschaftlich sind hohe Fehlzeiten eine echte Katastrophe: Pro Arbeitsausfalltag und Person rechnen die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und die Krankenkassen mit einem Betrag von 200 Euro.

Fazit: Es geht allen besser, wenn es gelingt, gemeinsam die Fehlzeiten positiv zu beeinflussen!

Betreiben Sie Ursachenforschung

Jede Problemlösung fängt mit der Analyse an – und hier hakt es meist schon. Denn in vielen Einrichtungen wird noch keine systematische Ausfallstatistik geführt. Oft werden Krankmeldungen nur gesammelt und abgeheftet. Dabei können statistische Erfassungen und Krankenrückkehrgespräche ein wichtiger Beitrag zur Erkennung und Beseitigung von Risikofaktoren und krankheitsfördernden Organisationsbedingungen sein.

Diese Faktoren können Sie beeinflussen

Einige Faktoren, die Ausfallzeiten fördern, sind beeinflussbar:

  • durch eine umsichtige Dienstplanung

  • durch motivierte, zufriedene und sich wertgeschätzt fühlende Mitarbeiter

  • durch den richtigen Einsatz der richtigen Mitarbeitenden zur richtigen Zeit

  • durch eine angemessene Führungskultur

  • durch bewohner- und mitarbeiterfreundliche Organisation

  • durch betriebliche Gesundheitsförderung

  • durch psychologische Betreuung – denn auch die ständige Beschäftigung mit Krankheit und Sterben ist ein Gesundheitsrisiko

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Dienstplan

Schluss mit Einspringen aus dem Frei!

Es ist typisch für Pflegeberufe: Der Dienstplan geht wieder nicht auf, Sie sagen Verabredungen ab, erholen sich nicht. Erfahren Sie, wie Sie beim nächsten Anruf am besten reagieren.

Tipps von Pflegemanagerin Maren Lach

5-Stufen-Plan: Wenn Mitarbeiter blaumachen

Krankmeldung ohne Krankheit - ja, das passiert. Besonders um Brückentage und das Wochenende herum. Viele Führungskräfte fühlen sich hilflos. Das muss nicht sein.

Fachkräftemangel

Warum Kliniken mit Arbeitgeber-Kampagnen so oft scheitern

Die Personalabteilung schläft, die Mitarbeiterbefragung zielt ins Leere - dies sind nur zwei von vielen Fehlern. Ein Interview mit Klinik-Beraterin Andrea Lehwald

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TK-Gesundheitsreport 2019

Warum nehmen so viele Pflegekräfte Antidepressiva?

Echter Respekt statt Skandalisierung, sagt Organisationsberaterin Karla Kämmer. Lesen auch zehn weitere Kommentare von Psychiatern, Pflegemanagern, Pflegewissenschaftlern, Coaches und Gesundheitswirtschafts-Experten

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