Serie Soft-Skills

Tipp 38: Mit Sport gegen den November-Blues

Wer jetzt schlechte Stimmung hat, macht schnell den November verantwortlich. Doch oft steckt Bewegungsmangel dahinter. Sport hilft ideal gegen Antriebslosigkeit.

Nicht nur Ihre Bewohner und Patienten wollen bewegt werden, auch Ihr eigener Körper ruft nach ausgleichender Bewegung. Bewegung ist ein wahres Wundermittel, wenn es um gesundheitliches Wohlbefinden und Prävention geht. Das Herz, die Organe und die Muskulatur kommen in Schwung. Sie bedanken sich, indem sie etwa die Ausschüttung von Endorphinen, auch Glückshormone genannt, anregen. Diese Glückshormone kommen Ihnen im Pflegealltag zugute, denn sie steigern merklich Ihre Laune. Körperlich aktive Menschen sehen daher nicht nur frischer aus, sie sind auch im Alltag belastbarer und fühlen sich besser.

Bewegung verbessert den Fettstoffwechsel

Bewegung lässt zudem den Fettstoffwechsel verstärkt arbeiten und senkt so auch die Cholesterin-Werte. Obendrein kommt das Immunsystem auf Touren und produziert vermehrt Abwehrzellen. Sie sehen selbst – es lohnt sich.

Vielleicht denken Sie, dass Sie gar keine Zeit haben, sich bewusst und extra zu bewegen. Oder Sie denken, dass Sie sich im Pflegeberuf sowieso schon genug bewegen. Tatsache ist jedoch, dass Pflegearbeit oftmals einseitige Bewegungen fördert und fordert.

Bauen Sie Bewegung in Ihren Alltag ein

Sie sollten also etwas tun, um einen Bewegungsausgleich zu ermöglichen. Jede Aktivität ist wirksam und positiv. Wenn Sie jede Chance auf Bewegung im Alltag nutzen, verbrennen Sie zusätzliche Kalorien. Gelegenheiten finden Sie überall: einfach die Treppen steigen statt den Fahrstuhl benutzen, einfach zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren statt mit dem Auto.

Autorinnen: Sandra Masemann/Barbara Messer (Bearbeitung für pflegen-online: Michael Handwerk)

Illustration: Andrea Wiedermann

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Dos and Don'ts für Nachtwachen

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