Serie Soft-Skills

Tipp 25: Körperpflege - seien Sie doch nicht so 80ies!

Achten Sie einmal darauf, wie viel Zeit Sie mit der täglichen Körperwäsche Ihrer Klienten verbringen. Wäre es eventuell ratsam, die tägliche Routine zu überdenken ...

Inhaltsverzeichnis

Sie wissen es aus Ihrer täglichen Arbeitspraxis: Pflegekräfte verbringen täglich viel Zeit damit, Klienten zu waschen oder diese bei ihrer Körperpflege zu unterstützen. In den 80ern wurden Heimbewohner sogar zweimal am Tag gewaschen. Morgens komplett von Kopf bis Fuß, aber auch am Abend vor dem Zubettgehen, wieder komplett von Kopf bis Fuß.

47 Tipps für die erfolgreiche Pflegekraft

Wie gehen ich mit Ärzten, Angehörigen und Kollegen um? Wie bereite ich ein Meeting vor? Wie vermeide ich Burnout? Schauen Sie in unsere Soft-Skill-Serie
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Zweimal täglich Waschen - muss das sein?

Das fraß und frisst viel Zeit. Ist diese Zeit sinnvoll investiert? Selbst die einmalige tägliche „Intensivwaschung” geht sehr oft am Bedürfnis und Wunsch der Klienten vorbei. Es ist ihnen oftmals zu viel. Sicher schließen viele Pflegekräfte dabei von sich auf die Klienten. Es ist unserer Kenntnis nach für einige Pflegekräfte absolut normal, zweimal am Tag zu duschen.

Orientieren Sie sich bei der Körperpflege an den Wünschen Ihrer Klienten

Abgesehen davon, dass übertriebene Körperpflege die Haut schäüdigen kann, kostet sie viel Zeit, dazu kommt noch die mühsame „Überredungszeit”. Sparen Sie sich diese Zeit. Waschen Sie weniger. Bitte überprüfen Sie bei der Planung der Körperpflege, was nötig ist, damit der Klient sich gepflegt fühlt und in der Wahrnehmung seines Körpers gefördert wird. Achten Sie auf die Zeiten! Möchten alle Klienten morgens gewaschen werden? Reicht die Waschung von Händen, Gesicht und Intimbereich aus? Nutzen Sie die gesparte Zeit für andere nahe Aktivitäten mit dem Klienten.

Autorinnen: Sandra Masemann/Barbara Messer (Bearbeitung für pflegen-online: Michael Handwerk)

Foto: © Schlütersche - Andrea Wiedermann

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Tipp 6: Vier Wege zu mehr Achtsamkeit in der Pflege

Im Alltagsstress kann man schon mal den Faden verlieren: den falschen Klienten besuchen oder Abläufe im Wohnbereich durcheinanderbringen. Ruhe und Konzentration helfen – aber wie findet man sie?

Foto: © Schlütersche - Andrea Wiedermann

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Tipp 4: Bewohner beschäftigen – leichter als gedacht

Es muss nicht gleich ein Ausflug sein: Im Alltag findet sich reichlich Beschäftigung für Bewohner. Zeigen Sie als Altenpflegerin einfach nur ein wenig Mut, brechen Sie aus Routinen aus.

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Tipp 1: Schwierige Klienten - so bleiben Sie gelassen

Ärger mit schwierigen Klienten, Beschwerden von Bewohnern, Nörgeln über Sie als Pflegekraft - das macht den Arbeitsalltag oft zum Hürdenlauf. Doch es ist gar nicht so schwer, gelassen zu bleiben und den Beschwerdeführern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Foto: jens schuenemann jps-berlin.de

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Tipp 26: Strategien gegen selbstverschuldete Hektik

Ihr Abeitsplatz ist geprägt von Hektik, Zeitmangel, ständigem Suchen nach Kollegen oder Hilfsmitteln? Dann wird es Zeit, Arbeitsabläufe unter die Lupe zu nehmen.

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