Serie Soft-Skills

Tipp 12: Sie sind kompetenter als Sie denken

Wissen Sie eigentlich, was Sie alles können? Ihre Kompetenzen zu erkennen, stärkt Ihr Selbstbewusstsein, auch gegenüber den Vorgesetzten. Verschaffen Sie sich einen Überblick ...

Sie wissen, wie wohltuend es ist, wenn Sie mit dem, was Sie gut können, gesehen werden, in Form eines Lobes oder anderer anerkennenden Worte. Warum also sind Sie und Ihre Kollegen damit so sparsam? Die Anerkennung von Kompetenzen ist ein wesentlicher Schlüssel für einen erfolgreichen Umgang mit Arbeitskollegen, Vorgesetzten und anderen Mitmenschen.

Entdecken Sie Ihre Stärken!

Ein Kompliment zu geben und zu bekommen - das tut beiden Seiten gut. Allerdings sollten Sie es nicht übertreiben. Wer das Lob zu dick aufträgt, gilt schnell als Schleimer. Dies kann passieren, wenn die Anerkennung nicht aufrichtig vermittelt wird, wenn da noch ein „kleiner subtiler Nebenton“ mitschwingt. Wie gehen Sie vor? Machen Sie sich zunächst Ihre Kompetenzen bewusst. Sicher haben Sie in einem der folgenden Bereiche eine ausgeprägte Stärke:

  • Informiert und wissend sein: Sie haben Fachwissen und nutzen es effektiv!
  • Kreativität: Ständig kommen Ihnen neue Einfälle, Sie sind innovativ.
  • Aufmerksamkeit: Sie nehmen sich wichtig und all das, was um Sie herum geschieht. Sie schenken den Dingen „alle Zeit der Welt“ und möchten auch selbst gerne gesehen werden.
  • Strategie und Planung: Sie denken strategisch und setzen Prioritäten. Sie können gut delegieren, da sie auch Arbeit abgeben können.
  • Organisation: Sie können Ihre Arbeit sehr gut organisieren und planen.
  • Umsetzen: Sie sind der geborene „Macher“ - alles was ansteht, wird von Ihnen erledigt.
  • Kontrolle: Sie sind ein guter Beobachter, Sie überwachen und kontrollieren gut und gerne.
  • Unterstützen: Sie unterstützen andere gerne und sind die soziale Ader des Teams.

http://www.pflegen-online.de/tipps-fuer-die-erfolgreiche-pflegekraft

Das können Sie: diagnostizieren, planen, Pflegeprozesse gestalten

Betrachten wir Ihre Pflegekompetenz jetzt einmal etwas systematischer. Sie werden staunen, was Sie bereits alles können! Pflegerische Kompetenz zeigt sich insbesondere in der Diagnose, Planung und in der Gestaltung des Pflegeprozesses und erfordert die Anwendung der für diese Disziplin spezifischen Einsichten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Pflegefachkompetenz drückt sich aus:

  • im Erkennen von pflegerischem Hilfebedarf im Kontext der individuellen Lebensgestaltung (dies erfordert Fachwissen zu den Expertenstandards, zur Potenzialerkennung und zum Risiko-Assessment)
  • durch Planung, Durchführung, Dokumentation und Bewertung einer Pflegesituation unter persönlichkeitsspezifischen, vorbeugenden, kurativen und rehabilitativen Gesichtspunkten
  • im Erkennen von krankheitsbedingten Abweichungen sowie der Einleitung und Durchführung angemessener Hilfen
  • durch Gestaltung der Pflegebeziehung und der Pflegesituation im (institutionellen) Lebensraum des (alten) Menschen
  • im Erkennen und Mobilisieren von Ressourcen im privaten Umfeld
  • durch Koordination und Kooperation mit anderen am Pflegeprozess beteiligten Berufsgruppen.

Soweit der Überblick. Im nächsten Tipp unserer Serie wird es darum gehen, wie Sie Schwerpunkte setzen und Ihre Stärken erkennen und ausbauen können.

Autorinnen: Sandra Masemann/Barbara Messer (Bearbeitung für pflegen-online: Michael Handwerk)

Serie Soft-Skills

Tipp 19: So klappt die Zusammenarbeit mit dem Arzt

Ob Notfall oder Alltag: Viele Situationen wenden sich zum Guten, wenn Sie es schaffen, den Arzt auf Ihre Seite zu ziehen. Ein Kompliment kann da Wunder wirken. Wertschätzung heißt das Zauberwort.

Pflegeausbildung

Praxisanleiter, zeigt mehr Verständnis für die Generation Y!

Information vermitteln reicht nicht. Auch die Beziehungsebene muss stimmen, meint Buch-Autorin Renate Rogall-Adam

Serie Soft-Skills

Tipp 13: Loben lernen

Sie als Pflegekraft sollten Ihre Stärke kennen. Dann fällt Ihnen es Ihnen auch leichter zu loben – worüber sich auch Ihre Chefs freuen.

Pflegemanagement

Kontrolle: ein sensibles Thema

Auch wenn es nicht immer angenehm ist: Eine der Aufgaben des Pflegemanagements ist die Kontrolle der Mitarbeiter. Dabei geht es aber weniger darum, Ihnen auf die Finger zu schauen, sondern darum, sie behutsam zu steuern und zu lenken.

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