Pflege und Politik

Spatenstich für die Bundespflegekammer

In Berlin hat sich die Gründungskonferenz konstituiert. So könnte es bald eine Interessenvertretung für alle Alten-, Kinderkranken- und Krankenpflegekräfte in Deutschland geben.

Inhaltsverzeichnis

Neben der politischen Arbeit wird es darum gehen, alle pflegerelevanten Ordnungen und Satzungen der einzelnen Bundesländer im Sinne der Qualität zu harmonisieren. „Darüber hinaus können auch der Bundespflegekammer per Gesetz staatliche Aufgaben, wie das Festlegen von Richtlinien für die Mitglieder, übertragen werden“, heißt es in einer Mitteilung des Deutschen Pflegerats (DPR).

Viele Länder haben seit Jahrzehnten Pflegekammern

Die Gründungskonferenz soll die Errichtung der Bundespflegekammer organisatorisch und inhaltlich vorbereiten. Sie wird Vorschläge für die Struktur der Bundespflegekammer entwickeln, über die „politische Fokussierung“ und unabhängige Finanzierung der Kammer diskutieren und Satzungen und Ordnungen für den Aufbau der Kammer entwerfen.

In Rheinland-Pfalz gibt es bereits eine Pflegekammer

Die Bundespflegekammer wird das Dach der Landespflegekammern sein – analog etwa zu den Ärztekammern, für die die Bundesärztekammer in Berlin das Dach bildet. Bisher gibt es in Deutschland nur eine Landespflegekammer in Rheinland-Pfalz (seit 2016); in Niedersachsen und Schleswig-Holstein befinden sie sich in Gründung. In vielen anderen Ländern sind Pflegekammern, bei denen sich alle mehrjährig ausgebildete Pflegekräfte registrieren müssen, seit Langem etabliert. So gibt es sie in Großbritannien bereits seit 1919.

Pflegekammer Rheinland-Pfalz auch in Gründungskonferenz

Die Gründungskonferenz bilden der Deutsche Pflegerat und die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz. Den DPR repräsentieren der frisch gewählte Präsident Franz Wagner, Vizepräsidentin Christine Vogler und der ehemalige Präsident Andreas Westerfellhaus. Die rheinland-pfälzische Landespflegekammer ist durch Präsident Markus Mai, Vizepräsidentin Sandra Postel und Vorstandsmitglied Hans-Josef Börsch vertreten.

Quelle: DPR/kig

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