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Vallendar-Kommentar 2

Pflegewissenschaft hat immer Praxisbezug!  

„Pflege-Akademiker ans Patientenbett!“ hat der Akademieleiter des RKH-Klinikverbunds auf pflegen-online geschrieben. Lesen Sie dazu die Replik von Pflegewissenschaftlerin Susanne Sachs vom dip     

Nachdem die Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) das Aus für ihre Pflegewissenschaftliche Fakultät verkündet hat, ist eine Diskussion über die Zukunft der Pflegewissenschaft in Deutschland entfacht. Tilmann Müller-Wolff, Akademieleiter des RKH-Klinikverbunds im Raum Ludwigsburg, hat sich auf pflegen-online für entschieden mehr Praxisbezug der Pflege-Studiengänge ausgesprochen. Pflegewissenschaftlerin  Susanne Sachs hält dagegen und warnt vor Polarisierung. Die  wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitet am Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung (dip), dessen Vorstandsvorsitzender Professor Frank Weidner Lehrstuhlinhaber Pflegewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) ist.           

Der Aussage "Klinischer Bedarf sollte im Mittelpunkt stehen!“ würde ich gerne entgegen setzen, dass der klinische Bedarf im gesamten Angebot pflegerischer Studiengänge stets im Mittelpunkt steht, genauso wie in zugehöriger Forschung und Lehre. Der Auf- und Ausbau geeigneter Konzeptionen zum Einsatz hochschulisch qualifizierter Pflegefachpersonen in der unmittelbaren Patientenversorgung ist in der Tat eine wichtige Aufgabe, die es voranzubringen gilt.

Dies gelingt jedoch nicht ohne die anderen Zweige der hochschulischen Pflegebildung. Wo sollen ohne Forschung die tragfähigen Konzepte denn herkommen, die die hochschulisch Qualifizierten dann in die klinische Versorgung einbringen? Wer soll die hochschulische Qualifikation denn überhaupt ermöglichen, ohne entsprechende Qualifikationsmöglichkeiten für die pflegerische Fach- und Hochschullehre? Wir brauchen starke Strukturen auf allen Ebenen und eine gelingende Zusammenarbeit und Vernetzung dieser. Polarisierung bringt uns auf diesem Weg nicht weiter!

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Foto: Jens Schünemann

Vallendar-Kommentar 1

Pflege-Akademiker ans Patientenbett!

Nach dem Aus für die Pflegewissenschaftliche Fakultät in Vallendar stellt sich die Frage: Was wird aus der Akademisierung der Pflege? Der Akademieleiter der RKH-Kliniken hätte da eine Idee – ein Kommentar von Tilmann Müller-Wolff

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Foto: Rawpixel.com - stock.adobe.com

Interview

Bewohnern Hoffnung machen – das lässt sich lernen 

Jenny Kubitza, Pflegewissenschaftlerin an der Uni Trier, erklärt, warum Hoffnung – Pläne schmieden und  Ereignissen entgegen fiebern etwa – für Heimbewohner so wichtig  ist und wie sie sich fördern lässt

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Foto: Michael Rueffer

Vallendar-Kommentar 3

Akademisierung: Schaut ins Ausland, ran ans Bett!  

Wie praxisnah sollten Pflege-Akademiker arbeiten? Darüber debattiert die Branche nach dem Aus für die Pflegewissenschaft in Vallendar. Sabine Torgler, Deutsche, die als Registerd Nurse in Bristol arbeitet, kann über die Diskussion nur den Kopf schütteln       

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Foto: Christopher Stark - Unsplash

Montagscoaching

Damit Ihr Urlaub nicht zur Rufbereitschaft wird

Vor dem Urlaub wird’s gerade für Pflegedienstleitungen und Stationsleitungen oft eng. Projekte wollen erledigt, Pflegekräfte informiert und Aufgaben übergeben werden. Viele fragen sich: Schafft mein Team das auch?  

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