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Corona-Pandemie

Pflegekräfte schneiden in Umfrage mit 1,8 ab

In einer repräsentativen Umfrage zur Corona-Pandemie bewerten die Teilnehmer Pflegekräfte so gut wie sonst keinen anderen Aspekt des Gesundheitssystems      

Dem deutschen Gesundheitssystem als Ganzes betrachtet geben die Befragten im Schnitt eine 2,8 als Schulnote. Die Fragen nach dem Gesundheitssystem sind Teil einer Online-Befragung von 2.000 Bürgerinnen und Bürgern, die die Asklepios Kliniken beim Institut Toluna in Auftrag gegeben hat. Übergeordnetes Thema sind die psychischen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Es ging in de Befragung darum, wie gut die Teilnehmer durch die Pandemie gekommen  Die Einsatzbereitschaft der Pflegekräfte (1,8) und Ärztinnen und Ärzte (1,9) bewerten die Teilnehmer deutlich besser.

Weitere Ergebnisse:

  • Behandlungsqualität und Versorgung von Intensivpatienten: 2,1
  • Hygiene- und Schutzmaßnahmen: 2,2
  • Verfügbarkeit von Intensivbetten: 2,4
  • Aufrechterhaltung des normalen Krankenhausbetriebs: 2,6

Die Befragten mit Krankenhauserfahrung benoten alle Kategorien geringfügig besser. 

Als sehr belastend empfanden die Befragten

  • die fehlende soziale Kontakte und Einsamkeit (42 Prozent),
  • „keine Besuche bei (gefährdeten) Familienangehörigen“ (32 Prozent),
  • Angst vor Maskenpflicht (30 Prozent)
  • fehlende kulturelle Angebote (30 Prozent)

Als weniger belastend haben die Teilnehmer die beengte Wohnsituation (3 Prozent) empfunden, Arbeit im Homeoffice (5 Prozent) und Betreuung der Kinder im Homeschooling (6 Prozent). Allerdings haben auch nur 24 Prozent der Befragten im Homeoffice gearbeitet.

… und so ging es den Pflegekräfte in der ersten Welle der Pandemie   

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Quelle: Asklepios

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