Proud to be a Nurse

Mehr politische und gesellschaftliche Wertschätzung

Wie geht es weiter mit der Pflege in Zeiten des demografischen Wandels? Martina Bauer aus Bayern kam aus politischem Interesse zum Deutschen Pflegetag.

Krankenschwester, Fachfrau für OP-Pflege, Praxisanleiterin und Pflege-Pädagogin an einer Schule für angehende Altenpfleger in Schwandorf – Martina Bauer (53) ist hochqualifiziert. Sie beschäftigt sich zurzeit vor allem mit der generalistischen Pflegeausbildung, auf die sie sich nicht gut vorbereitet fühlt. Bei unserer Umfrage auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin plädiert sie für ein einheitliches Curriculum in ganz Deutschland.

Was macht Sie stolz auf Ihren Beruf?

Dass ich meine Expertise an junges, heranwachsendes Pflegepersonal weitergeben darf. Ich mag es, Schüler für den Pflegeberuf zu begeistern – etwa, indem ich betone, dass wir alle einmal alt werden und die Pflege deshalb sehr wichtig für die gesamte Menschheit ist.

In welchen Momenten mögen Sie Ihren Beruf besonders gern?

Ich war mit Leib und Seele OP-Schwester. Der OP ist überaus abwechslungsreich. So habe ich einerseits hochkomplizierte technische Geräte bedient, und andererseits innerhalb von Minuten ein Vertrauensverhältnis zu den Patienten aufgebaut.

Wenn Sie eine Sache verändern könnten: Was wäre das?

Ich würde dafür sorgen, dass die Pflege mehr politische und gesellschaftliche Wertschätzung bekommt.

Warum besuchen Sie den Deutschen Pflegetag?

Aus pflegepolitischem Interesse. Ich möchte wissen, wie es angesichts des demografischen Wandels mit der Pflege weitergeht.

Gibt es eine Botschaft an den Nachwuchs, die Sie gerne loswerden möchten?

Der Pflegeberuf ist toll, erfordert aber viel Flexibilität und Ausdauer.

Interview: Kati Borngräber

Foto: Jurij Balbekow

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