Proud to be a Nurse

Lasst uns den Humor nicht verlieren

Petra S. und Dixie F. haben sich in Berlin nicht nur über Pflegekammern informiert – sie haben auch eine klare Botschaft für ihre Kollegen.

Petra S. (45) und Dixie F. (44) sind Krankenschwestern in der chirurgischen Hochschulambulanz in Erlangen. Bei unserer Umfrage auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin haben wir sie interviewt.

Was macht Sie stolz auf Ihren Beruf?

Dass wir jeden Tag etwas Sinnvolles machen können, was uns oft vielleicht gar nicht so bewusst ist.

In welchen Momenten mögen Sie Ihren Beruf besonders gern?

Wenn man von den Patienten gelobt wird – das ist das Wichtigste und motiviert am meisten. Genauso schön ist es, wenn Kollegen sich freuen, einen zu sehen – und das auch zeigen.

Wenn Sie eine Sache verändern könnten: Was wäre das?

Kosten und Fallpauschalen zählen heute mehr als das Wohl des Patienten.

Warum besuchen Sie den Deutschen Pflegetag?

Wir sind eigentlich mit dem Gedanken gekommen, zwei Tage Spaß zu haben. Dass das hier eine solch große Veranstaltung ist, bei der sich so viele Leute gemeinsam für die Pflege einsetzen, hat uns sehr beeindruckt. Es ist schön, dass so intensiv am Image einer Krankenschwester gearbeitet wird. Außerdem wussten wir zum Beispiel viel zu wenig über die Vor- und Nachteile einer Pflegekammer und wie wichtig sie für die Zukunft unseres Berufsstandes sein könnte. Häufig fehlt da einfach der Informationsfluss von den Verbänden zu uns an die Basis.

Gibt es eine Botschaft an die Kollegen, die Sie gerne loswerden möchten?

Wir sollten zusammen cool bleiben und uns an den positiven Erlebnissen orientieren – nicht nur immer das Negative sehen. Oft hilft es, sich gegenseitig auch mal zu loben und positives Feedback zu geben – und den Humor nicht zu verlieren.

Interview: Jens Kohrs

Foto: Jurij Balbekov

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Die Kassen müssen endlich realistische Vorgaben machen

Nadine Hering findet es "unheimlich spannend", wenn ihre Patienten ihr auch private Geschichten erzählen. Warum sie gerne pflegt, hat mehrere Gründe, wie sie uns verraten hat.

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Wir brauchen mehr Zeit

Stefanie Malinka und ihre Kolleginnen schwören auf ihr Team. Was sie an ihrem Beruf besonders mögen, haben sie uns auch erzählt.

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Verliert Eure Ideale nicht aus den Augen

Katrin Flicker pflegt so, wie sie selbst gepflegt werden möchte. Lesen Sie auch, was sie dem Nachwuchs rät.

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Es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist

Christin Fischer möchte gerne mehr junge Kollegen motivieren, sich berufspolitisch zu engagieren. Beim Deutschen Pflegetag hat sie eine starke Gemeinschaft erlebt.

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