Pflegefachkraft

Kleine Typenlehre Ihrer Mitarbeiter

Sie brauchen ein gutes Auge, um zu erkennen, welche Ihrer Mitarbeiter eine echte Bereicherung fürs Team sind. Um das zu erkennen, ist ein wenig Typenlehre hilfreich.

Es lohnt sich, auch bei Ihnen Mitarbeitern etwas genauer hinzuschauen, um nicht auf irreführende Einschätzungen hereinzufallen. Wir stellen Ihnen Mitarbeitertypen vor – vielleicht erkennen Sie den einen oder anderen in Ihrem Team wieder?

Die Unauffälligen

Oft sind es gerade die Unauffälligen, die dafür sorgen, dass alles klappt. Sie werden oft unterschätzt, obwohl sie viele unerkannte Potenziale haben: hohe Einsatzfreude, Zuverlässigkeit, guten Umgang mit Pflegebedürftigen, Fairness im Team, Hilfsbereitschaft, emotionale Intelligenz, zuverlässig hohes Leistungsniveau, menschliche Wärme und Flexibilität, aus Misserfolgen lernen sie.

Warum also sind sie unauffällig? Sie sind einfach da und machen ihre Arbeit, ohne großes Aufsehen, konzentriert, zuverlässig. Sie machen Ihnen keine Arbeit. Deshalb nehmen Sie ihre Leistung als selbstverständlich an und geben vielleicht zu wenig anerkennende Rückmeldung. Das ist gefährlich: Irgendwann kann es passieren, dass diese Mitarbeitenden im Engagement nachlassen. Deshalb sollten Sie darauf achten, was ihnen leichtfällt, was gelingt, was positiv ist. Und vergessen Sie nicht: Sprechen Sie es aus!

Der Schaumschläger

Im Gegensatz zu den Unauffälligen fallen die Schaumschläger bei oberflächlicher Betrachtung positiv auf. Oft konzentrieren sie sich nämlich auf Aufgaben mit geringem Schwierigkeitsgrad, um Bestätigung zu bekommen. In Teambesprechungen sind sie oft besonders engagiert und ziehen damit die Aufmerksamkeit auf sich. Schaumschläger werden daher oft befördert, obwohl sie zwar vieles tun, aber nicht das Richtige.

Der Low Performer

Der Low Performer läuft auf Sparflamme. Er schöpft seine persönliche Leistungsfähigkeit nicht voll aus und leistet weniger als vergleichbare Pflegekräfte („Minderleistung“). Einige Low Performer fallen auch dadurch auf, dass ihre Arbeit qualitativ schlecht ist („Schlechtleistung“). Andere wiederum machen etwas anderes, als sie sollen („Fehlleistung“) oder erledigen ihre Pflichten nicht („Nichtleistung“). Alle stören den Arbeitsablauf im Team.

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