Generalistik

Gut jeder vierte Pflegepädagoge kaum vorbereitet

Eine Umfrage zeigt: Die meisten Pflegepädagogen kümmern sich um die Generalistik. Doch für die knappe Zeit, die noch bleibt, scheinen viele erstaunlich entspannt.

Inhaltsverzeichnis

Ab Anfang 2020 gilt das neue Pflegeberufegesetz. Die Ausbildungen in den bisher unterschiedlichen Sparten Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege werden dann in einer neuen generalistischen Pflegeausbildung zusammengefasst. Ein Kraftakt für Pflegeschulen und Ausbildungsbetriebe.

60 Prozent stecken gut im Thema Generalistik

Eine jetzt veröffentlichte Umfrage des Thieme Verlags (durchgeführt 2018) unter 162 Pflegepädagogen zeigt, dass sich fast 60 Prozent ausführlich mit der neuen Ausbildung beschäftigt haben. Skeptiker sind die Ausnahme.

52 Prozent unternehmen schon konkrete Schritte

Eine knappe Mehrheit der Pädagogen ist grundsätzlich gut vorbereitet: 52 Prozent geben an, diverse Schritte unternommen zu haben - etwa Arbeitsgruppen gegründet, Fortbildungen zum Thema generalistische Ausbildung initiiert, Modellversuche und einen Zeitplan aufgestellt zu haben.

Gut 71 Prozent haben Kooperationen im Blick

Auch der Austausch unter den Pädagogen in den unterschiedlichen Einrichtungen scheint gut zu funktionieren: 71,5 Prozent verständigen sich unter anderem mit Schulleitern und den Einrichtungen für die Praxiseinsätze. Die meisten haben die Wichtigkeit von Zusammenarbeit und Kooperation offenbar erkannt.

Aus diesem Antworten-Konglomerat zum Stand der Vorbereitung, lässt sich aber auch der Schluss ziehen, dass für knapp 30 Prozent der Pädagogen die Generalistik kaum ein Thema ist.

Größte Aufgabe: Lehrpläne anpassen

Die meisten (81 Prozent) sehen die größte Herausforderung darin „das Curriculum zu erstellen und das Lehrmaterial anzupassen“. 69 Prozent sehen die Schwierigkeit im Aufbau von Kooperationen, 67 Prozent erwarten sie generell in der Organisation der Ausbildung. Lediglich 2 Prozent erwarten keine besonderen Herausforderungen.

Autoren: Nina Sickinger/kig

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