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Es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist

Christin Fischer möchte gerne mehr junge Kollegen motivieren, sich berufspolitisch zu engagieren. Beim Deutschen Pflegetag hat sie eine starke Gemeinschaft erlebt.

Christin Fischer (25) ist Gesundheits- und Krankenpflegerin auf einer chirurgischen Station in Münster-Hiltrup. In unserer Umfrage beim Deutschen Pflegetag hat sie fünf Fragen beantwortet.

Was macht Sie stolz auf Ihren Beruf?

Dass ich Menschen helfen kann, wieder gesund zu werden.

In welchen Momenten mögen Sie Ihren Beruf besonders gern?

Wenn die Menschen sich bedanken. Wenn sie zeigen, dass sie sich gut aufgehoben fühlen, mir vertrauen – und wenn sie lachen.

Wenn Sie eine Sache verändern könnten: Was wäre das?

Es hängt alles an der Zeit. Habe ich mehr Zeit, kann ich die Patienten glücklicher machen und gehe auch selbst viel zufriedener nach Hause. Sonst macht man ja am Ende immer Abstriche.

Warum besuchen Sie den Deutschen Pflegetag?

Ich bin das erste Mal auf dem Deutschen Pflegetag. Ich finde es interessant zu sehen, was es für Möglichkeiten gibt. Mir gefällt auch die Gemeinschaft hier und zu erkennen, dass es so viele Pflegekräfte gibt, denen es ähnlich geht. Es tut gut zu wissen, dass man mit den Problemen nicht allein ist.

Gibt es eine Botschaft an den Nachwuchs, die Sie gerne loswerden möchten?

Ich würde gerne andere junge Leute motivieren, sich auch berufspolitisch zu engagieren. Denn viele sind mit der Lage unzufrieden – und da liegt es doch eigentlich nahe, diejenigen zu unterstützen, die versuchen, etwas für uns zu verbessern.

Interview: Jens Kohrs

Foto: Kati Borngräber

Weitere Interviews vom Deutschen Pflegetag lesen Sie hier:

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