Pflegeeinrichtung

Das perfekte Heim: Was „Focus“ rät

Worauf achten Angehörige? Vermutlich lassen sich viele Kinder und Ehepartner von der Checkliste im aktuellen „Focus“ leiten. Wir haben diese für Sie zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis

Die „Acht Tipps für Angehörige auf der Suche nach einem Heim oder Pflegedienst“ sind keine Überraschung. In ähnlicher Zusammensetzung sind schon viele Checklisten erschienen; sie finden regelmäßig ein großen Publikum. Deshalb lohnt es sich für jeden Mitarbeiter - ob Pflegehelfer, Pflegefachkraft oder Pflegedienstleitung - sie immer wieder zu lesen: sich zu fragen, ob die eigene Einrichtung sie erfüllt, und eventuell gegenzusteuern.

Geruch

„Müffelt es nach Urin, treten Sie gleich den Rückzug an. Eine gute Einrichtung riecht sauber, also dezent nach Reinigungsmittel oder in der Essenzeit nach Küche - aber niemals nach mehr“, heißt es im „Focus“.

Atmosphäre

Die Räume sollten hell und freundlich sein, das Personal Ruhe ausstrahlen und nicht „durch die Gänge hetzen“. Außerdem: Sitzen die Bewohner zusammen oder wirken sie vereinzelt? Sind sie beschäftigt? Machen sie einen gepflegten Eindruck?

Orientierung

Die Wege zur Toilette und zu den Zimmern sollten gut sichtbar gekennzeichnet sein.

Umgangston

Die Bewohner mit Kosenamen anzusprechen oder gar zu duzen - das sollte nur in Ausnahmefällen geschehen. Es spricht laut „Focus“ außerdem sehr für ein Heim, wenn Mitarbeiter sich professionell im Umgang mit Demenzkranken zeigen und ihnen gegenüber beispielsweise Ausführungen durch Gesten unterstreichen.

Fingernagel-Check

Dass die Handhygiene ernst genommen wird, sollte sichtbar sein - das bedeutet für die Mitarbeiter: kurze unlackierte Nägel, keinen Schmuck.

Respekt vor Eigenheiten

Der Bewohner kann individuelle Gewohnheiten weiterhin ausleben, etwa spät zu Bett gehen, spät aufstehen - dies ist für den „Focus“ ein unbedingtes Qualitätsmerkmal.

Kundenorientiertes Auftreten

Das Erstgespräch (circa 45 bis 60 Minuten lang) mit der Pflegedienstleitung findet in Ruhe statt, ohne Unterbrechung durch Mitarbeiter oder Handy-Klingeln.

Prüfen, Prüfen, Prüfen

Um wirklich sicher zu gehen, rät der „Focus“, Probe zu wohnen und sich mit Bewohnern und anderen Angehörigen zu unterhalten.

Quelle: Focus (38/17), kig

Foto: Kursana

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