Chance für Dialysepatienten: Assistierte Peritonealdialyse in der Pflege

Chance für Dialysepatienten: Assistierte Peritonealdialyse in der Pflege
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Foto: Baxter Deutschland

Advertorial

Chance für Dialysepatienten:
Assistierte Peritonealdialyse in der Pflege

Wie das neue Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) und Telemedizin (Sharesource) die Voraussetzungen für Dialyse in Pflegeeinrichtungen verbessern sollen.

Mehr als 80.000 Menschen sind in Deutschland auf Dialyse angewiesen.1 Je nach Alterskohorte sind bereits heute über 25 % dieser Patienten in Pflegeeinrichtungen untergebracht – Tendenz stark steigend.2 Die häufig genutzte Hämodialyse im Zentrum ist mit aufwändigen, kostenintensiven und zumeist 3x wöchentlichen Fahrten in die betreuende Klinik oder Praxis verbunden. Eine medizinisch gleichwertige Alternative in der stationären Versorgung bietet die assistierte Peritonealdialyse (PD).3-5 Dabei wird das Peritoneum (Bauchfell) als natürliche Filtermembran genutzt und so das Blut von giftigen Stoffen gereinigt.6

PpSG schafft neue Perspektiven

Um Patienten nach ihrer Aufnahme in ein Pflegeheim eine medizinische Behandlungspflege zu ermöglichen, besteht ein Bedarf an hochqualifiziertem Pflegepersonal. Außerdem bestehe eine der zentralen Herausforderungen darin, die sektorenübergreifende Versorgung – also die Schnittstelle zwischen dem niedergelassenen Nephrologen und der Pflegeeinrichtung – zu stärken, so Prof. Roger Jaeckel, Baxter Deutschland GmbH. Inwiefern die moderne Telemedizin und das seit 01.01.2019 geltende PpSG dies unterstützen, und was in der Pflege zu berücksichtigen ist, wurde im Rahmen eines Symposiums auf dem Deutschen Pflegetag diskutiert.

Das PpSG zielt darauf ab, die Pflegesituation nachhaltig zu verbessern: So ist u.a. die Finanzierung der stationären Heimdialyseversorgung (etwa in Form der PD) nun auch im Rahmen der bisher geltenden Regelversorgungsleistungen möglich. Außerdem ist der Abschluss von Kooperationsverträgen zwischen Pflegezentren und Vertragsärzten (z.B. Nephrologen) verpflichtend, um klare Verantwortungs- und Haftungsabgrenzungen zu schaffen. „Das fördert auch auf Ärzteseite Transparenz und Sicherheit bei Peritonealdialyse in der Pflege“, erklärt Dipl.-Med. Heike Martin, Nephrologisches Zentrum Zwickau.

Telemonitoring verbessert Versorgungsqualität

Um eine automatisierte PD vor Ort durchzuführen, hat Baxter ein therapiebegleitendes Telemonitoring entwickelt. Die cloudbasierte Plattform Sharesource übermittelt Behandlungsdaten des Dialysegeräts automatisch an das Dialysezentrum. Komplikationen, etwa mit dem Katheter, können so rechtzeitig erkannt, Behandlungskosten und Hospitalisierungsraten reduziert werden.7-9 Mit der Ausweitung der Technologie auf Pflegeeinrichtungen können pflegebedürftige Dialysepatienten künftig von den Möglichkeiten einer Heimdialyse profitieren, betont Prof. Jaeckel abschließend.

Literatur

1 MNC GmbH. Jahresbericht für den G-BA für das Berichtsjahr 2017
2 Baxter Satellitensymposium, Deutscher Pflegetag, 15.03.2019, Berlin, „Heimdialyseversorgung in Pflegeeinrichtungen – Wunsch oder Wirklichkeit?“ Vortrag Dr. Dennis Häckl, Gründungsgeschäftsführer, WIG2, Wissenschaftliches Institut für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung
3 Robinski M. The Choice of Renal Replacement Therapy (CORETH) project: dialysis patients’ psychosocial characteristicas and treatment satisfaction. Nephrol Dial Transplant 2017; 32: 315-324
4 Nesrallah GE et al. Comparative effectiveness of home dialysis therapies: a matched cohort study. Can J Kidney Health Dis 2016; 3: 19
5 Giuliani A et al. Worldwide experiences with assisted peritoneal dialysis. Perit Dial Int 2017; 37: 503-508
6 Sachdeva B & Aeddula NR. Peritoneal Dialysis. StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2018
7 Drepper JV et al. Remote Patient Management in Automated Peritoneal Dialysis: A Promising New Tool. Perit Dial Int 2018; 38: 76–78.
8 Ariza JG, Bunch A, Sanabria M et al. FR-PO685. J Am Soc Nephrol 2018; 29
9 Rivera AS, Sanabria M, Vesga J et al. FR-PO683. J Am Soc Nephrol 2018; 29

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