Pflegekammer

Bundespflegekammer am Start

Die Landespflegekammern in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben mit dem Deutschen Pflegerat in Berlin eine gemeinsame Vertretung gegründet: die Pflegekammerkonferenz

Inhaltsverzeichnis

Die Landespflegekammern und der DPR versprechen sich von dem Zusammenschluss wachsenden Einfluss auf die gesundheitspolitische Bundesebene. Die Pflegekammerkonferenz (Arbeitsgemeinschaft der Pflegekammern – Bundespflegekammer) begreift sich als neue berufspolitische Interessenvertretung der geschätzt 1,3 Millionen Pflegefachpersonen in Deutschland. Außerdem diene sie der „länderübergreifenden Kommunikation sowie dem Harmonisieren von Ordnungen“, heißt es in einem Statement der Pflegekammerkonferenz.

Drube, Mehmecke und Mai sind gleichberechtigte Sprecher

Für die Pflegekammerkonferenz sprechen gleichberechtigt die Präsidentinnen und der Präsident der drei Landespflegekammern - also: Patricia Drube (Foto: 2.v.l./Schleswig-Holstein), Sandra Mehmecke (Foto: 2.v.r./Niedersachsen) und Markus Mai (Foto: l./Rheinland-Pfalz). Die Pflegekammerkonferenz hat die Rechtsform eines nicht eingetragenen Vereins. Zu diesem zählt als vierte Kraft im Bunde auch der Deutsche Pflegerat. „Der DPR unterstützt die Interessenvertretung der Pflegekammern mit seiner berufspolitischen Kompetenz und seinem Netzwerk, solange nicht alle Länder eine Kammer haben“, sagt Franz Wagner (Foto: rechts), Präsident des Deutschen Pflegerates. Die beteiligten Institutionen finanzieren die Arbeit der Pflegekammerkonferenz zu gleichen Teilen.

NRW und Baden-Württemberg - bald fünf Kammern in der Konferenz?

Die Pflegekammern, so heißt es, seien angetreten, die Situation der beruflich Pflegenden nachhaltig zu verbessern und die professionelle Pflege der Bevölkerung sicherzustellen. Auch die Bundesländer Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen planen jeweils eine Pflegekammer. Diese - und alle danach noch entstehenden Kammern - können ebenfalls in der Pflegekammerkonferenz mitwirken, sobald sie

  • errichtet sind

  • über eine Mitgliederzahl verfügen, die den Großteil der Berufsgruppe im jeweiligen Bundesland umfasst

  • die Unabhängigkeit durch Mitgliedsbeiträge gesichert haben

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern kann also nicht mitwirken, da sie nur rund 550 Mitglieder (Stand April 2019) hat.

Kontakt zu Gewerkschaften und Verbänden erwünscht

Die Pflegekammerkonferenz steht der Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Berufsverbänden offen gegenüber. Nur gemeinsam sei die Situation der Pflege in Deutschland „nachhaltig zu verbessern“, heißt es. Die Gewerkschaften seien in Tarifverhandlungen unverzichtbar, Berufsverbände führten seit Jahren erfolgreich pflegefachliche und gesundheitspolitische Diskussionen. Aber nur Pflegekammern könnten den Beruf weiterentwickeln.

Mehr zur Pflegekammerkonferenz unter pflegekammerkonferenz.bundespflegekammer.de

Foto: v.l.n.r.:Kath. Hochschule Freiburg/APS/Kath. Hoschule Mainz

1. Welttag der Patientensicherheit

Im Namen der Patienten: Pflege braucht Hierarchien!

Pflegehelfer verteilen Medikamente und wechseln Verbände. Das kommt immer wieder vor. Weil manch Examinierte Angst haben, als arrogant zu gelten, wenn sie es untersagen

Foto: Damir Bosnjak (Unsplash)

Vorlesen im Heim

Bewohner haben keine Lust mehr auf Besinnliches ...

... sie wollen endlich lachen - Heilpädagogin Susann Winkler muss es wissen: Die Autorin von „Bitte 3 x täglich lachen“ hat jahrelang in Pflegeheimen in Großbritannien, Kroatien und Österreich gearbeitet

Foto: hydebrink - stock.adobe.com

1. Welttag der Patientensicherheit

Nachts Medikamente stellen? Besser nicht!

Der Umgang mit Medikamenten in den meisten deutschen Kliniken und Pflegeheimen lax organisiert. Der 1. Welttag der Patientensicherheit ist eine gute Gelegenheit dies zu ändern. Wie's klappen könnte, erklärt Medizinrechtler Tobias Weimer im Interview

Foto: ©mizina - stock.adobe.com

Creme, Shampoo & C0.

Pflege ohne Mikroplastik - das geht!

Umweltschutz ist auch in der Kranken- und Altenpflege ein Thema. Wenn es um Cremes, Shampoos & Co. geht zum Beispiel: Da können wir wunderbar Einfluss nehmen

Wir haben noch mehr für Sie!

Antworten und Impulse für die Pflegeprofession gibt es auch direkt ins Postfach: praxisnah, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für den pflegebrief an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.