Datenschutzgrundverordnung

7 Tipps zur neuen DSGVO für Pflegekräfte

Wer selbstständig in der Pflege arbeitet, muss besonders vorsichtig sein. Eine Checkliste hilft, sich für die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) zu wappnen.

Seit dem 25. Mai ist die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verbindlich. Wir erklären worauf besonders Freiberufler achten müssen.

  • Klären Sie: Wo und in welcher Form verarbeiten Sie Daten?

  • Wie laufen Ihre Prozesse ab?

  • Wie verhält es sich mit Ihrer IT-Sicherheit?

  • Haben Sie Ihren geschäftlichen Computer/Laptop und Ihr Smartphone mit einem Passwort geschützt?

  • Wer hat außer Ihnen Zugang zu den Daten, welche Informationen leiten Sie an Dritte weiter?

  • Sichern Sie sich nach außen ab: Hinterlegen Sie auf Ihrer Website eine Datenschutzerklärung. Im Internet gibt es zahlreiche kostenlose Generatoren für Datenschutzerklärungen, zum Beispiel hier: https://datenschutz-generator.de/

  • Gibt es auf Ihrer Website ein Kontaktformular? Dann ist eine SSL-Verschlüsselung notwendig. Außerdem: Erheben Sie so wenig Daten wie möglich – Name und E-Mail-Adresse reichen für die meisten Zwecke aus.

Autorin: Kati Borngräber

Foto: Jens Schünemann

Der Artikel erschien zuerst im Magazin der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (Ausgabe 9). Dort finden Sie weitere Informationen - etwa: 10 Dinge, die zum Basiswissen für selbstständige Pflegekräfte gehören. Hier geht's zur digitalen Version des Artikels:

Entlassungsmanagement

Patientenakten per Fax? Besser nicht ...

Ein Heim bekommt regelmäßig von einer Klinik ungefragt komplette Patientenakten per Fax geschickt. Ein Fall für den Datenschutz?

Smartphone, i-Pad & Co.

Altenheim – aber bitte mit WLAN!

Stones statt Rudolf Schock, WLAN statt „Blauer Bock“ – die neuen Alten sind anspruchsvoll. WLAN entwickelt sich für Altenheime zum Qualitätskriterium.

Dienstplan

5 Tipps für alle, die von flexiblen Arbeitszeiten träumen

Pflegekräfte sind rar - das ist Ihr Trumpf. Nutzen Sie ihn aus, verhandeln Sie geschickt!

Altenpflege

Sie ist wieder da: Krätze

Besonders betroffen sind Pflegeheime – neben Kindergärten und Flüchtlingsunterkünften. Den höchsten Anstieg gibt es in Schleswig Holstein mit 127 Prozent.

Wir haben noch mehr für Sie!

Antworten und Impulse für die Pflegeprofession gibt es auch direkt ins Postfach: praxisnah, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für den pflegebrief an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.