Foto: Jens Schünemann

Gehalt

500 Euro mehr Gehalt für die Stationsleitung

Erfahren Sie, was Altenpflegerinnen, Wohnbereichs-, Stationsleitungen und Pflegekräfte (mit und ohne Zusatzqualifikation) ab März 2024 in kommunalen Kliniken und Heimen verdienen    

Der Tarifabschluss für Pflegekräfte und alle anderen Beschäftigten im öffentlichen Dienst ab März 2024 ist so gewaltig wie nie zuvor. Dann gilt für alle, die zu 100 Prozent arbeiten: Das Grundgehalt steigt um 200 Euro, dazu kommen dann noch 5,5 Prozent Steigerung (nach der Addition der 200 Euro). Wir haben die München Klinik gebeten, die Zuwächse für die Krankenpflege zu errechnen.  Die München Klinik hat auf Ihrer Website auch eine ganze Reihe von Beispielen für die aktuellen, jetzt noch gültigen Gehälter veröffentlicht.         

Bitte beachten Sie bei den Beispiele: Die Gehaltssteigerung betrifft die Grundgehälter! Wechselschichtzulage, Sonderzahlungen, Pflegezulage, Tarifzulage, Zeitzuschläge für Nachtwachen, Zuschläge für Sonn- und Feiertage sowie Jahressonderzahlungen und Leistungsentgelt sind deshalb nicht enthalten in den Angaben. Das bedeutet: Die Brutto-Gesamtsumme auf dem Lohnzettel ist fast immer höher als das hier genannte Grundgehalt: In vielen Fällen kommen (bei Vollzeitbeschäftigung mit Wechselschichten und Nachdiensten) noch einmal über 500 Euro hinzu.         

Pflegefachkraft Onkologie ohne Weiterbildung P8/Stufe 4 

Bisheriges Grundgehalt (brutto): 3448,44 Euro

Jobportal pflegen-online.de empfiehlt:

ab März 2024: plus 200 Euro, plus 5,5 Prozent

künftiges Grundgehalt (brutto): 3.849,10 Euro

Gehaltssprung (brutto): 400,66 Euro  (11,6 Prozent) 

Pflegefachkraft Onkologie mit Weiterbildung P9/Stufe 4 

Bisheriges Grundgehalt (brutto): 3.660,42 Euro

ab März 2024  plus 200 Euro,  plus 5,5 Prozent

künftiges Grundgehalt: 4.061,74 Euro

Gehaltssprung (brutto): 401,32 Euro (10,9 Prozent)

Stationsleitung P13/Stufe 4

Bisheriges Grundgehalt (brutto): 5.329,90 Euro

ab März 2024 plus 200 Euro, plus 5,5 Prozent 

künftiges Grundgehalt (brutto): 5.834,04 Euro

Gehaltssprung (brutto): 504,14 Euro (9,5 Prozent)

Für die Berechnung des neuen Gehalts in der Altenpflege beziehen wir uns auf die P-Tabelle 2024 der Website ÖffentlicherDienst.Info   

Altenpflegefachkraft P7/Stufe 2

bisheriges Grundgehalt (brutto): 2.932,41 Euro

ab März 2024 plus 200 Euro, plus 5,5 Prozent

 künftiges Grundgehalt (brutto): 3.304,69 Euro

Gehaltssprung (brutto): 327,54 Euro (12,7 Prozent)

Wohnbereichsleitung P12/Stufe 4

bisheriges Grundgehalt (brutto): 4.424,61 Euro

ab März 2024 plus 200 Euro, plus 5,5 Prozent

 künftiges Grundgehalt (brutto): 4.878,96 Euro

Gehaltssprung (brutto): 454,35 Euro (10,3 Prozent)

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Steuer- und abgabenfreie Inflationsprämie ab Juni   

In diesem Monat (Juni 2023) wird ein großer Teil der Inflationsprämie – 1.240 Euro – an die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ausgezahlt. Anschließend folgen jeden Monat 220 Euro Inflationsprämie bis einschließlich Februar 2024. Die Inflationsprämie beträgt damit insgesamt 3.000 Euro – und zwar steuer- und abgabenfrei, es gibt keine Abzüge. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel Bis zu 400 Euro mehr für Pflegekräfte.

Autorin: kig

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