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Berufsunfähigkeit

5 Gründe, warum eine BU-Versicherung jetzt wichtig ist

Bandscheibenvorfall, Burnout – und nun auch noch das Risiko Corona: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt Pflegekräfte vor Einkommensverlusten

Inhaltsverzeichnis

1. Corona – ein neues, zusätzliches Risiko für Berufsfähigkeit

Die rasend schnelle Ausbreitung des Coronavirus hat allen Beschäftigten im Gesundheitswesen gezeigt, wie schnell und unerwartet Krankheit einen selbst treffen kann. In der Lock-down-Phase im Frühjahr waren Beschäftigte aus dem Gesundheitsberufen am stärksten von allen Berufsgruppen von Krankschreibungen im Zusammenhang mit COVID-19 betroffen. Kräfte aus der Altenpflege waren zweieinhalbmal so oft im Krankenstand wie die Beschäftigten insgesamt. Das hat eine Analyse von Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK ergeben.

Viele denken immer noch: Das größte Risiko für länger andauernde Berufsunfähigkeit (BU) bei Pflegekräften seien Unfälle. Das Gegenteil stimmt! Rund 90 Prozent der Ursachen für Berufsunfähigkeit sind mittlerweile Krankheiten. Anders als lange Zeit üblich, sind es auch nicht mehr vor allem Erkrankungen des Skelett- oder Bewegungsapparats. An der Spitze der Ursachen stehen inzwischen psychische Erkrankungen mit 33 Prozent – Tendenz steigend. Da Erkrankungen in der Regel einer Berufsunfähigkeit vorausgehen, erwarten Experten eine Erhöhung der BU-Rate bei Pflegekräften und Ärzten aus einem neuen, weiteren Grund: als Langzeitfolge der COVID-19-Pandemie. Bei 5.762 Menschen wurde bis Juli dieses Jahres COVID-19 als Berufskrankheit anerkannt, bestätigte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

2. Arbeitskraft: Quelle für Wohlstand – aber sie ist verletzlich

Für Berufstätige ist die eigene Arbeitskraft das Kapital, mit dem sie das Einkommen erwirtschaften und damit ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familie absichern. Ein ganzer oder auch nur ein teilweiser Ausfall der Arbeitskraft bedroht Lebensstandard und Lebensqualität.

Wer dies verhindern will, muss, wie ein Unternehmer, in sein Arbeitskapital investieren. Dies kann auf zwei Wegen geschehen. Erstens: Indem man in die eigene Gesundheit investiert; einen gesunden Lebensstil mit guter Ernährung und genügend Bewegung pflegt; auf eine gesundheitsfördernde Ausgestaltung des Arbeitsplatzes achtet. Und zweitens: Indem man in eine Risikoabsicherung investiert, um bei einem dennoch eingetretenen BU-Risiko die ökonomischen Folgen und einen Verlust des bisherigen Lebensstandards so gut wie möglich abzufedern.

Finanzielle Vorsorgestrategien für eine mögliche Berufsunfähigkeit:

  • Persönliches Vorsorgesparen. Es dauert allerdings normalerweise Jahre, bis man ein adäquates Vermögen aufgebaut hat
  • BU-Absicherung über eine Versicherung. Ein Versicherungsunternehmen ist schon kurz nach Vertragsabschluss bereit und in der Lage, das Risiko, das überraschend eintreten kann, zu übernehmen.

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3. Pflege: Risiko für Berufsunfähigkeit überdurchschnittlich hoch

Ausgerechnet die Berufsfelder, die für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung sorgen, sind am stärksten von Berufsunfähigkeit bedroht. Besonders hoch ist das Risiko einer Erkrankung in der Altenpflege. Überdurchschnittlich viele Beschäftigte in der Pflege empfinden ihre Arbeit als stressig und kommen oft körperlich, seelisch und geistig erschöpft nach Hause. Zu Beginn der Corona-Pandemie waren es besonders Pflegekräfte, die sich psychisch stark belastet fühlten. Das hat eine Online-Befragung der Universität Augsburg und der Ludwig-Maximilians-Universität München unter 3.669 Beschäftigten im Gesundheitswesen zur subjektiven Belastung und Stress gezeigt – darunter auch Ärzte und anderes Krankenhauspersonal.

Das ist nicht nur subjektives Erleben – das bestätigt auch die Statistik. Altenpflegekräfte gehören zu den Berufsgruppen, die am häufigsten von psychischen Krankheiten und Verhaltensstörungen betroffen sind. Das ergibt sich aus dem jährlich neu aufgelegten „Fehlzeiten Report“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Mit mehr als 30 Tagen Krankheitsdauer pro Fall liegen sie an zweiter Stelle hinter Bus- und Straßenbahnfahrern. Betrachtet man Branchen statt einzelne Berufe, liegt Gesundheits- und Sozialwesen sogar selbst an der Spitze.

Langzeiterkrankungen – Gesundheitsberufe im Branchenvergleich:

Bei den Langzeiterkrankungen, die mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen, stehen die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen schon jetzt auf …

  • Platz 1 bei Kreislauferkrankungen,
  • Platz 3 bei psychischen Störungen,
  • Platz 4 bei Muskel- und Skeletterkrankungen.

Infolge der Corona-Krise ist zu erwarten, dass das Gesundheits- und Sozialwesen im Branchen-Ranking der Krankheiten weiter nach oben steigen wird.

4. Es ist nie zu spät für eine BU-Versicherung – und nie zu früh

Welche Vorsorgemaßnahmen sind aus Sicht der Berufstätigen besonders gut geeignet, um sich vor den finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit zu schützen? In einer repräsentativen Umfrage von 2019 fiel ein Unterschied zwischen jüngeren und älteren Berufstätigen auf:

Die Gruppe der 50- bis 60-Jährigen setzt stärker auf Immobilien und Lebensversicherungen – keine Überraschung, denn während eines längeren Berufslebens hat man ja schon Vermögen ansparen können. Rund 50 Prozent in dieser Altersklasse halten sich für „zu alt“ für eine BU-Versicherung. Das kann tatsächlich dann der Fall sein, wenn Vorerkrankungen, die sich im Alter häufen, einen Abschluss verhindern oder sehr teuer machen.

Der Irrtum der Ü-50-Generation: „Wir sind zu alt“

Die Fehleinschätzung dabei: Weil die verbleibenden Jahre der Erwerbstätigkeit immer weniger werden, hält diese Altersklasse das Risiko einer Berufsunfähigkeit für geringer als es ist. Denn Tatsache ist: Mit dem Alter nimmt dieses Risiko zu. Im Zuge des demographischen Wandels verschiebt sich außerdem der Rententritt immer weiter nach hinten.

Die jüngeren Berufstätigen favorisieren grundsätzlich die BU-Versicherung, weil sie um die Vorteile eines Abschlusses in jungen Jahren wissen. Nur: Viele schließen trotzdem keine ab. 55 Prozent der befragten unter 30-jährigen Berufstätigen halten sich dafür „zu jung“.

Der Irrtum der U-30-Generation: „Wir sind zu jung“

Die Fehleinschätzung dabei: Je früher eine Versicherung abgeschlossen wird, desto kostengünstiger sind die Prämien. Und: Psychische Erkrankungen wie Burnout treten inzwischen auch schon in relativ jungen Jahren auf: bei Studenten und selbst bei Schülern. Dieser Kreis wäre – mit BU-Versicherung – aber bereits abgesichert. Hier: gegen weiterlaufende Ausbildungskosten.

Sie möchten genau erfahren, wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung funktioniert? Dann nehmen Sie an unserer Online-Schulung „Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsabsicherung“ am 27. November 2020 (10 bis 10.45 Uhr) teil!

5. Die Gruppen-Versicherung: günstigere Tarife, weniger Fragen

Statistisch wird jeder vierte Arbeitnehmer berufsunfähig. Zehn Prozent der Betroffenen sind jünger als 40 Jahre. Das Problem: Die staatliche Erwerbsminderungsrente ist nicht so leicht zu bekommen – und dann auch noch gering. „Voll erwerbsgemindert“ ist offiziell nur der, der aufgrund von Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande ist, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes zumindest drei Stunden täglich zu arbeiten. Und es verbleiben nur rund ein Drittel des vorigen Bruttolohns – ein spürbarer Verlust an Lebensstandard und Lebensqualität. Wer sich für den Fall des Ausfalls seiner Arbeitskraft absichern will, muss sich gut informieren und eine zu ihm passende Kosten-Nutzen-Abwägung treffen.

Kosten-Nutzen-Abwägung: die wichtigsten Kriterien

  • Wie hoch können die Beiträge sein – und was kann oder will ich mir leisten?
  • Mit welchen Leistungen kann ich im Versicherungsfall rechnen?
  • Wo sind die Bedingungen besser: beim individuellen oder kollektiven Versicherungsvertrag?

Lösungsansatz 1: Der private Versicherungsvertrag

Zur Festsetzung der Prämien wird hier das individuelle Risiko bewertet (Gesundheitszustand, Art von Beruf, etc.), was sich dann im Beitrag niederschlägt. Steuerlich können diese Beiträge als Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden, sofern die Höchstbeträge nicht ausgeschöpft sind. Gegebenenfalls ausgezahlte BU-Renten wären dann ertragsanteilssteuerpflichtig

Lösungsansatz 2: Der kollektive Versicherungsvertrag

Der zweite mögliche Ansatz ist, den Versicherungsschutz in einem Kollektiv zu erlangen. Dies ist denkbar über das Angebot eines Verbandes oder des Arbeitgebers, etwa im Rahmen betrieblicher Altersversorgung. Hier besteht die Option, dass der Versicherer nicht das Risiko des einzelnen Versicherten bewertet, sondern das einer Gruppe. Der Einzelne wird dann günstiger eingestuft. Bei kollektiven Angeboten ist häufig auch die Gesundheitsprüfung nicht so haarig: Einige Angebote verzichten sogar völlig auf individuelle Gesundheitsangaben. Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung sind die Beiträge analog zur Entgeltumwandlung steuerlich gefördert. Im Gegenzug sind dann die im Versicherungsfall erhaltenen BU-Renten aber zu versteuern.

Unter Kosten-Nutzen Gesichtspunkten ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung ein klares Muss. Schließlich kann das Risiko berufsunfähig zu werden schnell und unvermittelt bei jedem Alter eintreten. Wer meint, dass ein Ansparen eine ähnliche Absicherung bietet, der irrt. Schließlich wartet das Risiko nicht, bis man persönlich genügend angespart hat.

Sie haben Fragen? Vereinbaren Sie ganz unverbindlich einen Termin mit der DUK – tragen Sie sich einfach in den Online-Kalender einer unserer Fachberater ein!

Autor: Günter Neubauer, Institut für Gesundheitsökonomik München

Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung des DUK Versorgungswerks entstanden.

Foto: jens schuenemann - jps-berlin.de

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