Statistische Quellen können bei der Weiterentwicklung der Pflegesituation in Deutschland hilfreich sein. Die von der Fachhochschule Münster und dem Statistischen Bundesamt angebotene Tagung "Pflege be(ob)achten" richtet sich an Fachleute aus dem Gesundheitswesen.
Wer versorgt die Pflegebedürftigen in Deutschland? Wie ist die Qualität? Wie hoch sind die Kosten? Statistiken geben darüber bundesweit Auskunft. Sie können helfen, wichtige Entwicklungen wahrzunehmen und Konsequenzen daraus zu ziehen.
Die wichtigsten Datenquellen stellt die Tagung "Pflege be(ob)achten" am 10. und 11. März 2010 am Johann-Krane-Weg 23 in Münster vor. "Wir werden dort wichtige Anregungen von den Vergleichen mit der Situation in der Schweiz und in Belgien erhalten", ist sich Prof. Dr. Rüdiger Ostermann vom Fachbereich Pflege und Gesundheit an der Fachhochschule Münster sicher.
Die Tagung richtet die Hochschule gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt aus; eingeladen sind Fachleute aus dem Gesundheitswesen und Studierende. Einen Schwerpunkt bildet das Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (IS-GBE).
Mit über einer Milliarde Kennziffern aus mehr als 100 statistischen Quellen sowie einer Vielzahl von Texten und Grafiken hat sich das IS-GBE als wichtige Quelle für gesundheitsbezogene Informationen etabliert. Während der Tagung besteht die Möglichkeit, an einer kostenlosen Vorlesung mit praktischen Übungen teilzunehmen.
Hinweise zur Teilnahme:
Die Teilnahmegebühr inklusive Imbiss und Pausengetränke beträgt 25 Euro, für Studierende 10 Euro. Für die Veranstaltung am 11. März, Einführung in die Nutzung des Informationssystems der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (IS-GBE), wird eine frühzeitige Reservierung empfohlen.
Weitere Informationen:
www.fh-muenster.de/pflege-beobachten
Termin: 10.03.2010 ab 11:00 - 11.03.2010
Veranstaltungsort: Fachhochschule Münster
Fachbereich Pflege und Gesundheit
Johann-Krane-Weg 23
48149 Münster
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft (
idw-online.de)