Neue Landeskammer für Pflege- und Therapieberufe
Rheinland-Pfalz prüft die Einrichtung

(09.02.2012)
Rheinland-Pfalz
Seit Mitte des vergangenen Jahres ist die Landesregierung im Gespräch mit den Verbänden der Pflegeberufe, der Hebammen und der therapeutischen Berufe, um die Einrichtung einer Landeskammer zu prüfen, wie Sozialministerin Malu Dreyer am 9. Februar in Mainz mitteilte. „Ich freue mich, dass sich nun auch die CDU im Land des Themas angenommen hat und ganz offensichtlich die Aktivitäten der Landesregierung unterstützt“, unterstrich Dreyer.

„Der Nutzen einer solchen Kammer liegt unseres Erachtens auf der Hand: Die Kammer würde auf vielfältige Weise zur Verbesserung der Pflege und der Situation der Pflegekräfte beitragen, indem sie beispielsweise die Fort- und Weiterbildung regelt und überwacht, die Interessen der Pflegekräfte bündelt, organisiert und politisch vertritt. Vorteile, die natürlich auch für die therapeutischen Berufe gelten“, so Dreyer weiter. Die Ministerin geht davon aus, dass der Nutzen einer Kammer die möglichen Nachteile überwiege, nicht zuletzt, um eine bessere Vertretung der Gesundheitsfachberufe insgesamt zu erreichen.

Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografe unterstützt daher die Bestrebungen, eine Pflege- und Therapeutenkammer im Land zu etablieren und ist diesbezüglich im intensiven Dialog mit den Berufsverbänden.

Eine Landeskammer für Pflege- und Therapeutenberufe könne in das Heilberufsgesetz integriert werden, was ein eigenes Gesetz obsolet mache. Sofern das Votum der Fachverbände positiv ausfalle, könne die rechtliche und praktische Umsetzung beginnen, so die Ministerin.

Quelle: Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie des Landes Rheinland-Pfalz (www.http://msagd.rlp.de)





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