Die vom Bundesarbeitsministerium eingesetzte Kommission für den Pflege-Mindestlohn hat sich am 1. März nicht auf eine Empfehlung für die Höhe der geplanten Lohnuntergrenze für etwa 800.000 Beschäftigte verständigen können. Die Verhandlungen seien auf Ende März vertagt worden, so berichtet die Agentur Reuters:
de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE62105120100302
Zu den gescheiterten Verhandlungen um einen Mindestlohn in der
Pflegebranche erklärte die zuständige Berichterstatterin der
SPD-Bundestagsfraktion Hilde Mattheis:
"Es ist ein Armutszeugnis für die Regierung, dass die
Verhandlungen über einen Mindestlohn in der Pflegebranche
gestern gescheitert sind. Die 800.000 Beschäftigen in der
Pflegebranche fühlen sich zurecht vor den Kopf gestoßen.
Nach Untersuchungen des Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK)
muss bislang jede dritte Pflegekraft mit sittenwidrigen Löhnen
auskommen. Die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns
würde hier Abhilfe schaffen und ein Lohndumping in der Pflege
verhindern."
Quelle: Pressemitteilung der SPD:Fraktion
www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,51093,00.pdf (pdf-Datei)
(Cro)