Kein Beschluss über Pflege-Mindestlohn
(02.03.2010)
Die vom Bundesarbeitsministerium eingesetzte Kommission für den Pflege-Mindestlohn hat sich am 1. März nicht auf eine Empfehlung für die Höhe der geplanten Lohnuntergrenze für etwa 800.000 Beschäftigte verständigen können. Die Verhandlungen seien auf Ende März vertagt worden, so berichtet die Agentur Reuters:
de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE62105120100302



Zu den gescheiterten Verhandlungen um einen Mindestlohn in der Pflegebranche erklärte die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Hilde Mattheis:

"Es ist ein Armutszeugnis für die Regierung, dass die Verhandlungen über einen Mindestlohn in der Pflegebranche gestern gescheitert sind. Die 800.000 Beschäftigen in der Pflegebranche fühlen sich zurecht vor den Kopf gestoßen.

Nach Untersuchungen des Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) muss bislang jede dritte Pflegekraft mit sittenwidrigen Löhnen auskommen. Die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns würde hier Abhilfe schaffen und ein Lohndumping in der Pflege verhindern."

Quelle: Pressemitteilung der SPD:Fraktion www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,51093,00.pdf (pdf-Datei)

(Cro)




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