Weniger Pflegepersonal als bisher angenommen
Studie des Deutschen Pflegerates

Es gibt in Deutschland deutlich weniger Pflegepersonal als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die am 18. Januar in Berlin vom Deutschen Pflegerat vorgestellt wurde. (19.01.2012) [mehr]

Pflege in Deutschland. Zwischen Hauptschule, Hartz IV und Abitur.
Der Bundesverband Pflegemanagement zur Diskussion über die Zulassungsvoraussetzungen

In Deutschland möchte die Politik die Zugangsvoraus- setzung für den Pflegeberuf auf Hauptschulniveau absenken. Dazu möglichst viele Hartz IV-Empfänger
in die Pflege einschleusen. Und in Brüssel wird für Europa jetzt das Abitur vorgegeben. Dazu der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Pflegemanagement: „Wir fallen mit dieser Proklamation unseres Gesundheitsministers zu den europäischen Plänen von einem Extrem ins andere! Und kommen keinen Schritt weiter!“ (17.01.2012) [mehr]

STOPP! Jetzt pflege ich mich selbst.
Der Junge Pflege Preis widmet sich der Selbstpflege

Die Arbeitsgruppe Junge Pflege im DBfK Nordwest schreibt erneut den Junge Pflege Preis aus. In diesem Jahr ist der Wettbewerb der Selbstpflege von Auszubildenden der Pflegeberufe gewidmet. Mit einem Beitrag zum Thema „STOPP! Jetzt pflege ich mich selbst.“ können die Wettbewerbsteilnehmer insgesamt 2.000 EUR gewinnen. Präsentiert werden die Gewinnerbeiträge am 15. Mai auf dem Junge Pflege Kongress in Duisburg. (16.01.2012) [mehr]

Euregionaler Arbeitsmarkt in der Pflege
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen an Forschungsprojekt beteiligt

Um dem Fachkräftemangel in der Pflege zu begegnen, will das Projekt „Interreg IV A“ „Euregionaler Arbeitsmarkt und Kompetenzcampus für die Pflegeberufe: future proof for cure and care“ das Berufsbild des Pflegers attraktiver gestalten und helfen, das Image der Pflegeberufe zu verbessern. Dafür sollen unter anderem neue Möglichkeiten der Weiterbildung und Qualifizierung in der Pflege entwickelt werden – mit besonderem Blick auf den Arbeitsmarkt im Dreiländereck Deutschland, Belgien und den Niederlanden. (04.01.2012) [mehr]

Arbeitnehmerfreizügigkeit für Pflegefachkräfte aus Bulgarien/Rumänien
Bundesregierung setzt bpa-Forderung um: Arbeitsbeschränkung für Pflegefachkräfte entfällt

Im Zusammenhang mit der Verlängerung der Beschränkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit für bulgarische und rumänische Pflegefachkräfte hatte sich der bpa vehement gegen einen erneuten „Arbeitnehmerausschluss“ dieser dringend benötigten Fachkräfte gewandt. Zum 1. Januar 2012 hat der Gesetzgeber diesem Anliegen Rechnung getragen und eine wichtige Neuregelung in Kraft gesetzt. (04.01.2012) [mehr]

Soziale Berufe kann nicht jeder.
Diakonie startet Onlineportal zu sozialen Berufen

Mit „Soziale Berufe kann nicht jeder“ hat der Diakonie Bundesverband am
19. Dezember ein neues interaktives Web 2.0-Angebot zu sozialen und pflegerischen Berufen gestartet. Auf www.soziale-berufe.com informiert die Diakonie junge Menschen über Ausbildungen, Studiengänge und Berufe. Ziel ist es, junge Menschen für soziale und pflegerische Berufe zu gewinnen. (20.12.2011) [mehr]

Die Pflege ist ein Jobmotor
bpa: Beschäftigungsanstieg in den Gesundheitsberufen vorrangig auf die Pflege zurück zu führen

Zum 31. Dezember 2010 waren rund 4,8 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, gab es 2010 im Gesundheitswesen damit rund 90.000 Arbeitsplätze mehr als im Vorjahr. „Damit wird deutlich: Die Pflege ist ein Jobmotor“, so der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer: „Die Zahlen zeigen die hohe Wirtschaftskraft einer zukunftsfähigen Branche, aber auch die übergroßen Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft.“ (20.12.2011) [mehr]

Änderung des Systems wird den Fachkräftemangel verstärken
Hessens Sozialminister Stefan Grüttner sieht Vorschlag der EU-Kommission zur Berufsqualifikationsrichtlinie kritisch

Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner hat den Vorschlag der EU-Kommission vom 19. Dezember, Krankenpflegekräfte künftig nur noch europaweit anzuerkennen, wenn sie zwölf Jahre die Schule besucht haben, mit Bedauern aufgenommen. „Ein mittlerer Bildungsabschluss muss auch weiterhin den Zugang zu pflegerischen Berufen und zur Hebammenausbildung eröffnen“ erklärte Grüttner. (19.12.2011) [mehr]

Pflegefachkräfte in Liste der Mangelberufe aufnehmen
bpa zur Blue-Card-Richtlinie: Wir brauchen nicht nur Ingenieure und Ärzte – es fehlen zehntausende Pflegefachkräfte

Das Kabinett hat am 7. Dezember den Gesetzentwurf zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union (EU) beschlossen. Die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten soll damit erleichtert werden. Der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, fordert mit Blick auf den bereits bestehenden Fachkräftemangel in der Pflege auch Pflegefachkräfte in die Liste der Mangelberufe aufzunehmen. (08.12.2011) [mehr]



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