Menschen mit Demenz sind ein Teil unserer Gesellschaft. Es ist somit die Aufgabe unserer
Solidargemeinschaft, ihnen ein Leben inmitten dieser Gesellschaft zu ermöglichen. Die neue transferplus-
Ausgabe „Wege aus der Isolation – Teilhabe von Menschen mit Demenz“ stellt genau diese Gruppe in den
Mittelpunkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung und gibt ihnen eine Stimme.
Besonders Städte und Gemeinden sind gefordert, sich für die Teilhabe von Menschen mit Demenz und
ihrer Angehörigen einzusetzen. Immer mehr politische Entscheidungsträger, zivilgesellschaftliche Akteure
und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen bringen dazu neue Konzepte auf den Weg
– von Museumsführungen mit einem Kreativteil über Demenz-Beratungsstellen mitten in der
Einkaufspassage bis hin zu Zukunftsagenturen mit einer dichten Vernetzung von Akteuren im Bereich
Demenzbetreuung. Ziel ist es, Menschen mit Demenz längstmöglich selbstbestimmt und selbstständig am
öffentlichen Leben teilhaben zu lassen.
Die neue Ausgabe des g-plus-Themenheftes transferplus widmet sich diesen neuen Ideen und neuen
Wegen. Das Heft beinhaltet Beiträge des Symposiums „Wege aus der Isolation – Teilhabe von Menschen
mit Demenz“ (18. November 2011, Darmstadt). In den einzelnen Beiträgen kommen Akteure zu Wort, die –
zum Teil inspiriert durch gute Beispiele im Ausland – in ihrer Kommune viel dafür tun, dass Menschen mit
Demenz und deren Angehörige ganz selbstverständlich eingebunden werden und Unterstützung und
Hilfestellung erfahren.
Ab sofort kann die neue transferplus-Ausgabe bei g-plus bestellt werden. Die Verschickung der Ausgabe
als pdf-Datei ist kostenlos, die Versendung per Post erfolgt gegen einen frankierten Rückumschlag.
Weitere Informationen:
www.g-plus.org
Das Themenheft „Wege aus der Isolation – Teilhabe von Menschen mit Demenz“ erscheint im Rahmen des
von der Robert Bosch Stiftung geförderten Programms Internationales Studien- und
Fortbildungsprogramm Demenz. Mit dem Programm werden Einzelpersonen und professionelle Teams
finanziell, organisatorisch und inhaltlich unterstützt, die sich beruflich für eine bessere Betreuung und
Versorgung von Menschen mit Demenz einsetzen und im Ausland fachbezogene Hospitationen und Fort- und Weiterbildungen zum Thema Demenz durchführen. Auch Studierende können gefördert werden.
Bewerbungen können jeweils bis zum Ende eines Quartals eingereicht werden. Die nächsten
Bewerbungstermine sind der 31.12.2011 und der 31.03.2012. Informationen zum Programm und zur
Bewerbung:
www.g-plus.org
Quelle: g-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke (
www.g-plus.org)