Was tun bei Sommerhitze?
Anhaltende Hitzeperiode in Deutschland

(09.07.2010)
Eine anhaltende Hitzeperiode kann mit gesundheitlichen Problemen bis hin zu ernsten Erkrankungen verbunden sein, da insbesondere bei alten Menschen, aber auch Kindern die Fähigkeiten des Körpers zur Erkennung von Hitzestau und Flüssigkeitsmangel eingeschränkt sind. Dabei kann es auch zu ernsten Krankheitsbildern kommen wie "Hitzschlag" oder auch einem "Sonnenstich".

Der deutsche Wetterdienst (DWD) bietet ein Hitzewarnsystem an:
Er bestimmt als Grundlage für seine Hitzewarnungen für jeden Landkreis aus der Lufttemperatur, der relativen Luftfeuchtigkeit und der Windgeschwindigkeit die „gefühlte Temperatur“. Sie ist ein besserer Maßstab für die Wirkung auf den menschlichen Körper als die gemessene Lufttemperatur allein. Bei Werten von mehr als 32 Grad besteht eine „starke Wärmebelastung“, bei Temperaturen von 38 Grad eine „extreme Wärmebelastung“.

Pflegeheime, Pflegedienste und Pflegende, die künftig direkt eine Warnmeldung erhalten wollen, können sich jetzt im System selbst registrieren. Dazu gehen sie einfach auf die Homepage des DWD: www.dwd.de:
    --> "Neues" (in der Kopfzeile)
    --> "Newsletter" (linke Seitenhälfte, unter der Überschrift „Neu im Netz“)
    --> "Hitzewarnungen"
In der Eingabemaske sind der Name und die E-Mail-Adresse anzugeben. Außerdem ist der Landkreis auszuwählen, in dem die Pflegeeinrichtung liegt bzw. der oder die zu Pflegende lebt. Nach kurzer Zeit erhält der neue Anmelder eine Bestätigungsmail.

Weitere Informationen sowie herunterladbare Faltblätter zum Thema Sommerhitze und wie man sich davor wirksam schützen kann, gibt es im Internet unter anderem beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt:
www.nlga.niedersachsen.de --> "Umwelt & Gesundheit" --> "Sommerhitze":
  • Merkblatt für die Bevölkerung
  • Merkblatt speziell für Familien mit Kindern
  • Merkblatt für Alten- und Pflegeeinrichtungen
  • Merkblatt speziell für Ärzte

    oder beim
Brandenburger Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz:
www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.186145.de

Quelle: DWD / NLGA / MUGV




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