Palliative Versorgung älterer Menschen
Neue Ausgabe des Informationsdienstes Altersfragen des DZA ist erschienen

(06.01.2012)
Die palliative Versorgung ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Erhaltung der größtmöglichen Lebensqualität von unheilbar kranken und sterbenden Patient/inn/en, deren tödliche Krankheit nicht mehr auf kurative Maßnahmen reagiert. Sie umfasst körperliche Maßnahmen (Linderung von Schmerzen und Symptomen), sowie psychische, soziale und spirituelle Aspekte. Die Ausgabe 6/2011 des Informationsdienstes widmet sich dem Thema mit drei Beiträgen:
  • Nils Schneider und Ulla Walter stellen Ergebnisse aus Projekten des Forschungsschwerpunkts Palliativ-und Alternsforschung vor, die sowohl die Sicht von Akteuren des Versorgungsfeldes, als auch die von Betroffenen und Angehörigen betreffen.

  • Franz Müntefering plädiert für Grundpositionen einer Sterbe- und Abschiedskultur in unserer Gesellschaft, die ein Sterben in Würde und Selbstbestimmung ermöglichen, und stellt auf der Grundlage seiner Mitarbeit im Ethikrat der Arbeiterwohlfahrt die Grundprinzipien des Verbandes bei der Pflege und Begleitung Sterbender vor.

  • Birgit Weihrauch beschreibt die ethischen Prinzipien der Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Sie bilanziert die Entwicklung der Hospiz-und Palliativbewegung anhand der erreichten Meilensteine in den Versorgungsstrukturen für Menschen im Sterbeprozess, und weist auf noch bestehende Mängel in der bedarfsgerechten Versorgung hin.
Die Beiträge werden durch themenbezogene Kurzinformationen aus der Altersforschung und Aus Politik und Praxis der Altenhilfe ergänzt.

Die gekürzte Version (inkl. der drei o.g. Beiträge) finden Sie online unter:
www.dza.de/informationsdienste/informationsdienst-altersfragen.html

Weitere Informationen zum Informationsdienst Altersfragen finden Sie auf den Seiten des Deutschen Zentrums für Altersfragen (www.dza.de).

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de)





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