Pflegebedürftig - und jetzt?
Quartierskonzept will wohnortnahe Versorgung (Hilfe, Betreuung und Pflege) von älteren bzw. pflegebedürftigen Menschen“ unterstützen

(09.01.2012)
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Pflegebedürftig - und jetzt?
Pflege zu Hause - Betreutes Wohnen - Wohngemeinschaft ... oder Heim?

Die demografische Entwicklung wird in den nächsten Jahren / Jahrzehnten zu umfang-
reichen Verwerfungen in der Gesellschaft führen. Für die hilfe- und pflegebedürftigen Menschen wird es zunehmend schwieriger werden, aus eigener Kraft oder mit der Familie möglichst lange eine Versorgung zu Hause zu gewährleisten. Die professionellen Dienste (ambulante Pflegedienste und Pflegeheime) werden aufgrund personeller Engpässe kaum alle Lücken schließen können. Es geht daher auch nicht darum, diese Dienste zu ersetzen, sondern sinnvoll in ein Versorgungsnetz einzubinden.

Es wird daher für erforderlich erachtet, alsbald wohnortnah ein Versorgungs- und Hilfesystem aufzubauen, das durch Zusammenwirken aller Kräfte - einschließlich nachbarschaftlicher bzw. ehrenamtlicher Dienstleistungen – die vielfach gewünschten Betreuungs- und Pflegeleistungen im Stadtteil (Quartier) zu installieren. Dies wird nicht einfach und kann auch von heute auf morgen nicht bewerkstelligt werden. Das wird Zeit brauchen. Es wird auch darum gehen müssen, kommunalpolitische Unterstützung zu erhalten.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und das Bürgerhaus Erfttal, SKM Neuss e.V., laden zu einem ersten Treffen „Quartiershilfen Erfttal“ ein in der Absicht, mit Vertretern (aus Vereinen, professionellen Diensten, Gewerbebetrieben etc.) und BürgerInnen einmal die Möglichkeiten eines Hilfesystems auszuloten. Das Bürgerhaus Erfttal könnte hierfür eine Art Anlaufstelle für die Quartiershilfen in Erfttal werden.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und Bürgerhaus Erfttal laden für Mittwoch, den 18. Januar 2012, 14.00 – 16.00 Uhr, im Bürgerhaus, Bedburger Straße 61, 41469 Neuss, zu einem ersten Treffen ein. Wir können dann ggf. einen „Fahrplan“ erstellen, wie wir weiter vorgehen können. Dabei gibt es keine Denkverbote.

Werner Schell und Paul Petersen

Einladung (pdf)

Quelle: Werner Schell / Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
(www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de)





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