Der neue „Böhm“ – ein starkes Plädoyer für eine zukunftsorientierte Altenhilfe
Erwin Böhm, der renommierte österreichische Pflegewissenschaftler, plädiert mit seinem
Buch „Sprechen Sie limbisch?“ für eine transgenerationelle und transkulturelle Pflege, in
deren Mittelpunkt vor allem zwei Fragen stehen:
- Wie wird es den aus dem Ausland stammenden Menschen gehen, wenn sie in der Fremde
an einer Demenzsymptomatik erkranken?
- Wie werden sie sich fühlen, wenn das Land, in dem sie seit vielen Jahren als Immigranten
leben, immer fremder wird?
Die wichtigste Erkenntnis ist: Das Personal der Altenpflege muss lernen, empathisch zu reagieren:
Erkrankt ein Mensch an Demenz, so gewinnt das limbische System, seine Gefühlswelt, die
Oberhand. Also muss man ihn auch auf der Gefühlsebene ansprechen: eben limbisch!
Böhms Plädoyer für eine limbische Sprache kann die Altenhilfe entscheidend verändern:
Begegnungen werden persönlicher, das Umfeld individueller und die Pflege ganzheitlicher.
Aus dem Inhalt:
- Transgenerationell, transkulturell - einfach limbisch
- Die limbische Pflege
- Erhebung und Interpretation der Biografie
- Fehldiagnosen
- Das Umkehrphänomen
- Die unbehagliche Kultur
- Das heimelige, therapeutisch wirksame Heim
Der Autor
Professor Erwin Böhm ist renommierter österreichischer Pflegewissenschaftler,
Urheber des Psychobiografischen Pflegemodells und Gründer des Europäischen Netzwerks
für Psychobiografische Pflegeforschung.
Erwin Böhm
Sprechen Sie limbisch?
Ein Plädoyer für eine transkulturelle und transgenerationelle Altenpflege
Schlütersche
2012. 288 Seiten, 2 Abbildungen, 26 Tabellen
17,0 x 24,0 cm, Hardcover
ISBN 978-3-89993-291-1
€ 39,95 [D] / € 41,10 [A]
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(Cro)