In Brandenburg werden flächendeckend Pflegestützpunkte eingerichtet. "Sie sind eine wichtige Anlaufstelle zu allen Pflegethemen. Sie bieten wohnortnahe Hilfe an", so Sozialminister Günter Baaske anlässlich der Eröffnung des Stützpunktes Senftenberg Anfang Januar. Es ist der achte in Brandenburg. Träger sind AOK Berlin-Brandenburg, Knappschaft und der Kreis Oberspreewald-Lausitz. Erstmals vorgestellt wurde auch ein neues Faltblatt des Sozialministeriums, das über die Leistungen der Stützpunkte und Ansprechpartner informiert.
Stützpunkte gibt es bereits in Erkner, Neuruppin, Eisenhüttenstadt, Werder, Lübben, Schwedt und Oranienburg. Kommende Woche wird Potsdam eröffnet. In den Stützpunkten wird umfassend und unabhängig zum Thema Pflege beraten. Sie sind Teil der Reform der Pflegeversicherung.
Wichtiges Thema ist stets die Frage nach ambulanter oder stationärer Pflege. Baaske: "Für die Betroffenen und die Angehörigen soll immer die individuell beste Lösung gefunden werden. Oft reicht häusliche Essensversorgung oder ein kleiner Umbau, damit die Pflege zu Hause möglich ist."
Günter Baaske weiter: "Bei der Betreuung und Pflege alter Menschen geht es nicht nur um bloße Versicherungsleistungen sondern um ganzheitliche und individuell geeignete Lösungen für jeden Einzelfall. Deshalb brauchen wir für die Stützpunkte die Kranken- und Pflegekassen ebenso wie das Engagement der Kommunen. Auf diese Partnerschaft legen wir in Brandenburg besonderen Wert."
Hinweis:
Das Faltblatt enthält neben allgemeinen Informationen auch wichtige Kontaktadressen und Telefonnummern zu bereits eröffneten und geplanten Pflegestützpunkten im Land Brandenburg. Es kann auf der Internetseite
www.masf.brandenburg.de unter der Rubrik "Publikationen" bestellt bzw. herunter geladen werden.
Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (
www.masf.brandenburg.de)