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(18.01.2010)
Einarbeitung - Investition in die Zukunft?
Facharbeit im Rahmen einer Fachweiterbildung "Intensivpflege und Anästhesie"
Aus der Einleitung der Arbeit: "Obwohl in den vergangenen Jahren sehr viel in unserem Krankenhaus geschah,
um die Einarbeitung von neuen Kollegen zu verbessern, ist genau dieses immer
wieder ein Kritikpunkt.
Einarbeitungs-Checklisten wurden erstellt, Mentoren ausgebildet, Fortbildungen
angeboten. Bereits seit 1992 befasst sich das Qualitätsmanagement mit dem
Thema, anfangs nur bezüglich Anleitung von Krankenpflege-SchülerInnen und
dem Kontakt zwischen Praxis und Ausbildungsinstitut, in der Folge jedoch auch
mit der Einarbeitung von neuen Mitarbeitern.
Dennoch beschweren sich immer noch viele Teamkollegen/innen
über angeblich schlecht eingearbeitete Kollegen und diese sich wiederum
über die schlechte Einarbeitung.
Ich ging immer davon aus, dass eine gute und intensive Einarbeitung von neuen
Mitarbeitern eine Investition in die Zukunft ist – aber ist es dies wirklich?
Um diese Frage zu erörtern, führte ich viele Gespräche mit Mitarbeitern,
Vorgesetzten und Mentoren, bzw. Ausbildern, nicht nur aus dem
Krankenpflegebereich sondern auch aus dem Bereich der freien Wirtschaft,
führte Recherchen in der Literatur, Fachzeitschriften und natürlich auch dem
Internet mit seinen Newsgroups und berufsspezifischen Seiten durch.
Da
die Antworten teilweise sehr unterschiedlich waren, beschloss ich einen
Interview-Fragebogen zu erstellen, um die Antworten vergleichen und
Rückschlüsse daraus ziehen zu können."
Die Auswertung dieser Fragebogenaktion wird ausführlich in der folgenden Arbeit besprochen: » Datei öffnen / speichern (.pdf-Format / 440 kB)
Leserbrief zu diesem Artikel

Facharbeiten
Auf dieser Seite stehen Dokumente zum Download bereit.
(21.10.2009)
An dieser Stelle veröffentlichen wir aktuelle und interessante Arbeiten zum Thema "Pflege" oder Links zu interessanten Facharbeiten. Hier geht es zu den bereits verfügbaren Arbeiten!
Inhalt:
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Deul-Richter, Oliver
| Eigenblutkonzepte und fremdblutsparende Maßnahmen
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Sektion „Hygiene in der ambulanten und statio- nären Kranken- und Altenpflege, Rehabilitation“ der DGKH
| Hygieneanforderungen beim Umgang mit Lebensmitteln
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Sektion „Hygiene in der ambulanten und statio- nären Kranken- und Altenpflege, Rehabilitation“ der DGKH
| Kleidung und Schutzausrüstung für Pflegeberufe aus hygienischer Sicht
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Sektion „Hygiene in der ambulanten und statio- nären Kranken- und Altenpflege, Rehabilitation“ der DGKH
| NEU: „MRSA- Papier“ - eine Arbeitshilfe mit Empfehlungen für die nachversorgenden Bereiche wie stationäre / ambulante Pflege, Pflege in der Rehabilitation und zur Umsetzung in der Arztpraxis
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Fischer, Johann
| Einarbeitung - Investition in die Zukunft? (Nov. 2000)
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Frieß, Jens
| Ernährung und Trinken in der Pflege
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Grüters, Erika
| Meine Bewerbungstournee - Tipps, Erfahrungen und Erlebnisse
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Güttner, Thomas
| Qualitätsmanagement als kontinuierlicher Verbesserungsprozess
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Haastert, Frank
| Diabetes mellitus - (K)ein Thema für die stationäre Altenpflege?
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Hack, Michael
| Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
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Lemke, Ines
| Empowerment –
warum auch in der Pflege Führung
neu gedacht werden sollte
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Leschik, Gerhard
| Der Spritzenschein - ein Befähigungsnachweis?
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Linck, Wolfgang
| Literaturanalyse zum Thema: Pflege als Problemlösungs- und Beziehungsprozess
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Lüth, Antje / Böttcher-Peters, Bernadette
| Die Pflege russlanddeutscher Spätaussiedler
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Müller, Karin; Müller, Thorsten
| Controlling, Ökonomie, Pflegepauschalen, DRGs und weitere wichtige Themen
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Nagel, Daniel et. al.
| Entwicklung von Teilcurricula und Ausbildungsplanungen
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Nühlen, Felix
| Anleiten kann eben nicht jede..... - zur praktischen Ausbildung auf Intensivstationen
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Prell, Markus
| Das Psychobiografische Pflegemodell nach Prof. Erwin Böhm
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Risse, Ludger; Beck, Magnus
| Medizinische Behandlungspflege in der stationären Altenpflegehilfe
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Röttger, Klaus
| Psychosoziale Aspekte von Krebserkrankungen
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Wendland, Peter
| Einarbeitungsrichtlinien für neue Mitarbeiter
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Wendland, Peter
| Enterale Ernährung
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Wildner, Jürgen
| Notfallbeurteilung in der Aufnahme - Patienteneinstufung nach Farbcodes
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(08.05.2008)
Arbeitshilfe für Krankenhäuser, Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen
Die Sektion „Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege, Rehabilitation“ der Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) erarbeitet Vorgaben für die praktische Umsetzung von Hygiene in verschiedenen Krankenhausbereichen, Pflege- und Ambulanten Einrichtungen.
Es kommt im Bereich außerhalb der (Zentral-) Küchen, auf den Stationen und in ambulanten Einrichtungen im Umgang mit Lebensmitteln immer wieder zu Unsicherheiten und Mängeln.
Daher möchte unsere Sektion für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, aber auch für die Entscheider von Neubeschaffungen (z.B. Geschirrspülmaschinen, Thermoskannen) eine kurze Übersicht mit den wichtigsten hygienischen Anforderungen vorlegen. Die folgenden Empfehlungen gelten für die vor- und zubereitenden Tätigkeiten im Umgang mit Lebensmitteln.
Die tabellarische Zuordnung sollte jedem Nutzer erlauben, in komprimierter Form die für ihn wichtigen Angaben zu erhalten. Die Angaben sind von der Sektion als Mindeststandard für die Umsetzung im beruflichen Alltag zu verstehen. In Risikobereichen können höhere Anforderungen notwendig sein.
Die Empfehlung gilt nicht für Milch-, Therapie- und Lehrküchen.
Erarbeitet wurde die Empfehlung durch die Mitglieder der DGKH-Sektion „Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege, Rehabilitation“; Konsensus der DGKH-Sektion und des DGKH- Vorstandes am 18.04.2008.
Hier können Sie die Emfehlungen als pdf-Datei herunterladen:
pflegen-online.de/download/dgkh-lebensmittel_04_08.pdf
Quelle: B. Loczenski, DGKH-Sektion „ Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege, Rehabilitation“ ( www.dgkh.de)

Thomas Güttner:
Qualitätsmanagement als kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Anwendung des PDCA-Zyklus in der Pflege
(18.09.2006)
Qualitätsmanagement ist mehr ist als die Anwendung einzelner Maßnahmen der Qualitätssicherung wie sie beispielsweise seit 1996 durch den MDK überprüft werden. Vielmehr ist QM im Sinne eines umfassenden Ansatzes eine Grundhaltung und ein Führungskonzept, das auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) ausgerichtet ist. Diese Veränderung zum Besseren wird japanisch auch als „Kaizen“ verstanden und ist nicht als Technik oder Methode zu verstehen, die nach Bedarf zur Lösung aktueller Probleme eingesetzt wird, sondern ist ein nie endender Kreislauf. Diese Grundhaltung lässt sich mit einem veränderten PDCA-Zyklus darstellen, indem die Beziehung des Managements zu den Mitabeitern deutlich wird. PDCA steht dabei zunächst für: - Plan: Erarbeite einen Plan für eine Veränderung bzw. Verbesserung
- Do: Führe den Plan in kleinen Maßstäben aus
- Check: Wie erfolgreich waren die Maßnahmen? Was ging schief?
- Act: Was haben wir gelernt? Wie können die Verbesserungen selbst verbessert (angepasst) werden?
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| | | Abb. 1: Verbesserter PDCA-Zyklus (Angelehnt an Imai) | |
Dieser Verbesserungskreislauf bezieht sich auf der Makroebene auf das Management, dieses legt Strategie, Politik und den Plan fest, wonach gearbeitet wird („P“ im großen Kreislauf). Die Mitarbeiter, die diesen Masterplan umsetzen, sind aber auf der Handlungsebene (Mikroebene) selbst Teil eines Verbesserungskreislaufes, indem sie die Vorgaben in konkrete Ziele und Maßnahmen umsetzen („D“ im großen Kreislauf des Managements, heißt PDCA-Zyklus für den Mitarbeiter). Kontrolliert ein Beauftragter des Managements (z.B. der QM-Beauftragte oder ein Qualitätszirkel) dann die Umsetzung, lassen sich Stärken und Verbesserungsbereiche identifizieren, die dann wiederum die Vorgaben des Managements beeinflussen. Beeinflussen meint dabei, dass „…neue Standards nur deshalb ergriffen werden, um als Herausforderung zu wirken, um hinterfragt zu werden, und um von neuen und noch besseren Standards abgelöst zu werden.“ 1
Die enorme Kraft, die von einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess ausgeht, fordert aber auch von der gesamten Organisation eine ständige Bereitschaft zur Verbesserung, ist anstrengend und zeitweise auch frustrierend, weil man nie fertig wird. Die Einfachheit des auf W. Edward Deming zurückgehenden PDCA-Zyklus erhält durch die neue Anleitung zur Prüfung der Qualität in der ambulanten und stationären Pflege neue Bedeutung. Seit Anfang des Jahres reicht es nicht mehr wie bisher aus lediglich einzelne Maßnahmen der Qualitätssicherung (wie Pflegevisiten, Pflegekonzept) o. Ä. nachzuweisen, sondern es wird auf Grundlage des PQsG ein auf Weiterentwicklung ausgerichtetes und systematisches QM-System gefordert. Auch ohne die Etablierung von QM-Systemen nach der DIN EN ISO 9000:2000 oder dem EFQM-Modell ist es für kleinere Pflegedienste und Einrichtungen durch die Durchdringung der Organisation mit dem PDCA-Zyklus möglich, ein angemessenes System aufzubauen und weiterzuentwickeln. Ausgangspunkt kann dabei die Selbstüberprüfung nach der neuen MDK-Anleitung sein. Die erhaltene Momentaufnahme bezüglich des Erfüllungsgrades der Anforderungen sollte durch eine Tabellenkalkulation grafisch dargestellt werden und zeigt so auf, wo sich die Einrichtung oder der Pflegedienst noch weiterentwickeln muss. Wenn der Qualitätszirkel bzw. die Leitungskräfte den erhaltenen Verbesserungsplan dann mit Zielen und Maßnahmen versehen, ist eine Qualitätsplanung entstanden. Dieser Planungsschritt des Managements wird als „Do“ im modifizierten PDCA-Zyklus zum eigenständigen Qualitätskreislauf für die künftigen Sitzungen eines Qualitätszirkels. Die Vorgehensweise dort wird protokolliert und die Einrichtung bzw. der Pflegedienst erhält bereits mit diesem verhältnismäßig geringen Aufwand den Grundstein für ein auf Weiterentwicklung ausgerichtetes und systematisches Qualitätsmanagelement-System. Die Bearbeitung durch einen fest installierten Qualitätszirkel, dem etwa 6-8 Personen (Mitarbeiter und Leitungskräfte) angehören, für etwa 2-4 Stunden pro Monat sichert von Anfang an eine starke Mitarbeiterbeteiligung, da diese direkt in die Vorgabenerstellung eingebunden sind und als Multiplikatoren die Ergebnisse in die Praxis tragen. Unter Verwendung geeigneter Vorlagen (z. B. zur Durchführung von Pflegevisiten oder für konzeptionelle Grundlagen) kann die Planung sehr zügig umgesetzt werden, da die Vorschläge lediglich an die Besonderheiten der eigenen Leitungserbringung anzupassen sind. Mit dem festem Willen der Leitungskräfte zum Qualitätsmanagement wird die Arbeit in Qualitätszirkeln schnell zum Selbstläufer, das heißt, es kommt durch die regelmäßige und systematische Bearbeitung begleitend zu einer Sensibilität und häufig zu einer „Bewusstseinsveränderungen“ durch das Tun allein. Eine jährliche Überprüfung der Umsetzung des Gesamtplanes und die Bearbeitung weiterer Verbesserungsbereiche, die der Qualitätszirkel auch durch zusätzliche Mitarbeiter- und Bewohner-/ Patientenbefragungen erhält, sichert eine stetige Qualitätsverbesserung. Der PDCA-Zyklus ist als Handlungskonzept auf das Management, die Qualitätszirkelarbeit und auf die Umsetzung und Dokumentation des Pflegeprozesses anwendbar. Und da das vierstufige Modell leicht zu vermitteln ist, ist es sehr geeignet, um gerade Trägern kleinerer Einrichtungen und Diensten, die keine Zertifizierung o. Ä. anstreben, dabei zu unterstützen, trotzdem ein Managementmodell aufzubauen, das die erfolgreiche MDK-Prüfung zum Nebeneffekt des Qualitätskreises werden lässt _____________________ 1 Imai. M.: Kaizen: Der Schlüssel zum Erfolg der Japaner im Wettbewerb. Ullstein 1994. S.89 ______________
Mehr Informationen zum Thema finden Sie in „Die neue MDK-Prüfanleitung“
Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung in der ambulanten und stationären Pflege auf CD-ROM von Thomas Güttner
www.fachbuch-schaper.de/die-neue-mdk-pruefanleitung.html

Frank Haastert:
Diabetes mellitus - (K)ein Thema für die stationäre Altenpflege?
(27.06.2006)
Diabetes mellitus gilt als eine der folgenschwersten Zivilisationskrankheit unserer Gesellschaft. Das politische und wissenschaftliche Bewusstsein für die Auswirkungen des Diabetes mellitus ist in den letzten 20 Jahren stark gewachsen. Einen wesentlichen Anstoß für diese Entwicklung gaben die 1989 verabschiedeten St. Vincent-Ziele, die anstreben, die gesundheitlichen Auswirkungen für Diabetiker, wie Verlust von Sehkraft, Nierenversagen, Amputation, erhöhte Morbidität und Sterblichkeit sowie erhöhte Risikoschwangerschaften zu minimieren.
Trotz der hohen gesundheitlichen Bedeutung und der differenzierten medizinischen Therapiemöglichkeiten von Diabetes mellitus ist die Diabetikerversorgung in Deutschland durch das hochgradig sektorale Versorgungssystem geprägt. In den letzten Jahren wurde versucht, durch Entwicklung von Diabetes-Leitlinien oder durch Einführung von strukturierten Behandlungsprogrammen (DMP) die sektorale Trennung zu überwinden. Jedoch liegen die Betrachtungsschwerpunkte weiterhin gesondert in der ambulanten (hausärztlichen) Versorgung sowie stationären Krankenhausversorgung.
Wenig Beachtung hingegen erhielt bisher die Versorgung der diabetischen Bewohner stationärer Altenpflegeeinrichtungen. Frank Haastert hat die Bedeutung des Diabetes mellitus für die Versorgungsqualität in der stationären Altenpflege differenziert analysiert und mögliche Strategien zur Optimierung der Versorgungsqualität für die Einrichtungen entwickelt.
Die vorliegende Facharbeit wurde im Februar 2006 im Rahmen des Ergänzungstudiengangs Gerontologie an der Hochschule Vechta von Frank Haastert verfasst. Der Autor ist Krankenpfleger und Diplom-Kaufmann (FH).
Die Facharbeit kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden: Hausarbeit (pdf; 409 kB).
Zuschriften werden von der Redaktion an den Autoren weitergeleitet: redaktion@pflegen-online.de

Antje Lüth und Bernadette Böttcher-Peters:
Die Pflege russlanddeutscher Spätaussiedler
(05.05.2006)
Russlanddeutsche Spätaussiedler gelten entsprechend dem Grundgesetz als Deutsche Staatsbürger. Doch trotz des gesicherten rechtlichen Status sind sie doch auch Migranten; d.h. Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihre alte Heimat verlassen haben, um in einem anderen Land zu leben. Hierbei treffen unterschiedliche Kulturen, Traditionen und Erfahrungen aufeinander.
Viele der zugezogenen russlanddeutschen Spätaussiedler sind bereits hochbetagt und pflegebedürftig. Sie haben aufgrund sprachlicher und kultureller Barrieren oft Schwierigkeiten, sich außerhalb der Familie zu orientieren.. So haben sie wenig Zugang zu Informationen. Bestehende Angebote werden, teils aus Unkenntnis, teils aufgrund von Vorurteilen, wenig in Anspruch genommen. Staatliche Altenhilfe wird durch die Erfahrungen in der alten Heimat abgelehnt. Die Familienbindung hat noch immer einen hohen Stellenwert und so wird auch die Pflege überwiegend von Familienangehörigen erbracht.
Dieses Potential sollte unterstützt, jedoch nicht überschätzt werden. So ist es beispielsweise aufgrund der veränderten Lebenssituation oft fraglich, ob die Pflege in der Familie weiterhin gewährleistet werden kann. Hinzu kommt, dass mit zunehmender Aufenthaltsdauer der Familien ein Anpassungsprozess der jüngeren Generation an das deutsche Wertesystem mit zunehmendem Zerfall der traditionellen Familienbindung zu beobachten ist.
Um eine bestmögliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen gewährleisten zu können, müssen Hilfsangebote entwickelt werden, die einerseits dem individuellen Bedarf der Betroffenen entsprechen und andererseits auch von ihnen angenommen werden. Insbesondere bei der Arbeit mit MigrantInnen ist es dazu unabdingbar, sich mit deren speziellen geschichtlichen, gesellschaftlichen und traditionellen Hintergründen sowie ihren persönlichen Biografien auseinanderzusetzen.
Erst der Abbau von Vorbehalten der Betroffenen gegenüber den Hilfsangeboten sowie der Aufbau gegenseitigen Vertrauens machen es möglich, Potentiale zu nutzen und effiziente Angebote im Interesse Aller machen zu können.
Mit dieser Thematik haben sich Antje Lüth und Bernadette Böttcher-Peters im Rahmen ihres Studiums Pflege / Pflegemanagement an der Evangelischen Fachhochschule Berlinauseinandergesetzt.
Ihre Facharbeit kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden: Hausarbeit (pdf; 174 kB).
Zuschriften werden von der Redaktion an die Autorinnen weitergeleitet: redaktion@pflegen-online.de

Markus Prell:
Die Das Psychobiografische Pflegemodell nach Prof. Erwin Böhm
(13.04.2006)
Die Zahl der desorientierten und verwirrten alten Menschen nimmt mit steigender Lebenserwartung ständig zu. Die Pflegesituation im Krankenhaus und Altenheim aber auch in der häuslichen Pflege wird für die Pflegenden und Angehörigen immer komplexer und anspruchsvoller.
Professor Erwin Böhm, Begründer des psychobiographischen Pflegemodells, hat einen ganzheitlichen Ansatz für die Pflege und Betreuung dieser Zielgruppe geschaffen. Sein Modell stellt zweifellos
den vielseitigsten und entwicklungsfähigsten Ansatz im Bereich
der Betreuung von psychisch veränderten alten Menschen dar.
Informationen zum Modell und über Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie unter: www.enpp-boehm.com
Markus Prell, examinierter Altenpfleger, HL, PDL, Praxisanleiter, zertifizierter Lehrer des Europäischen Netzwerkes für psychobiographische Pflegeforschung (ENPP) stellt das Modell in folgendem Artikel vor:
Das Pflegemodell nach Prof. Böhm ( Word-Datei; 69 kB)
Das Pflegemodell nach Prof. Böhm ( pdf-Datei; 47 kB)

(08.07.2005)
Diese Arbeit wurde von Oliver Deul-Richter im Rahmen einer Fachweiterbildung I&A am Allgemeinen Krankenhaus Celle im Juni 2002 angefertigt.
Die Bedeutung der Eigenblutspende ist in den vergangenen Jahren gestiegen.
Die öffentliche Diskussion über Infektionskrankheiten wie Hepatitis oder HIV
und deren Übertragungsmöglichkeiten durch Fremdbluttransfusionen zeigt die
Bedeutung dieses Themas.
In meiner mehrjährigen Tätigkeit in der Intensiv- und Anästhesiepflege konnte
ich Erfahrungen im Umgang mit Eigenblutverfahren und deren Akzeptanz sammeln.
Diese Hausarbeit soll einen Einblick in die derzeit gängigen und diskutierten
Verfahren geben, wobei auch die pflegerische Arbeit im Umgang mit der
Maschinellen Autotransfusion am Beispiel CATS ® der Firma Fresenius erklärt wird.
Ebenso wird ein Einblick in die pflegerische Tätigkeit in der Eigenblutbank
gegeben.
Eigenblutkonzepte und fremdblutsparende Maßnahmen
(Oliver Deul-Richter)
Download (pdf-Datei; 480 kB)
(Cro)

(30.04.2003)
Meine Bewerbungstournee - Tipps, Erfahrungen und Erlebnisse
Die Erfahrungen, die Erika Grüters während Ihrer Bewerbungen gemacht hat, haben sie auf die Idee gebracht, ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus den
Vorstellungsgesprächen zu veröffentlichen. Als examinierte Krankenschwester hatte sie ein zweijähriges Vollzeitstudium "Pflegedienstleitung / Pflegemanagement"
erfolgreich abgeschlossen. Nach Beendigung dieses Studiums ging ihre "Bewerbungenstournee" durch ganz Deutschland und bis in die Randgebiete der Schweiz.
Ihr Erfahrungsbericht hat das Ziel, ein praxisorientiertes, gut lesbares Skript für KollegenInnen zu veröffentlichen. Teilweise amüsant, teilweise pikierend schildert sie, was einem so alles widerfahren kann. Ihr Fazit: "Ich persönlich habe aus jedem Vorstellungsgespräch, trotz einiger Absagen, immer das Positive herausgeholt. Je mehr Einladungen ich bekommen habe, umso selbstbewusster wurde mein Persönlichkeitsprofil."
Download der Facharbeit (80 Seiten, pdf-Format, 366 kB)

Empowerment – warum auch in der Pflege Führung neu gedacht werden sollte
(26.09.2002)
Müssen die antiquierten Hierarchieverhältnissen im Krankenhaus so sein, wie sie sind? Warum soll man nicht auch hier Mut zu etwas Neuem beweisen! Der autoritäre Führungsstil, der in vielen Krankenhäusern immer noch vorherrscht, ist wahrlich nicht mehr zeitgemäß und behindert und demotiviert die Mitarbeiter. Mitarbeiter wollen in Entscheidungen mit einbezogen werden und sie wollen Verantwortung tragen. Mitarbeiter, als gleichwertige Partner zu betrachten und sie ebenso wert zu schätzen, das schafft Zufriedenheit, Motivation und fördert die Kreativität und das Engagement jedes Einzelnen.
Die Ansätze des Empowerments, die sicher auch gut in allen Bereichen der Pflege integriert werden können, bilden die Grundlage für ein neues Führungsmodell und sind erfolgsorientiert, d.h. sie betrachten das Krankenhaus als Wirtschaftsunternehmen, in welchem durch eine hohe Mitarbeitermotivation eine noch höhere Kundenzufriedenheit erzielt werden kann.
Die vorliegende Facharbeit von Ines Lemke aus Langenhagen bei Hannover befasst sich mit dem „Empowerment“
Das Anliegen der Arbeit ist es, die Diskussion über „Empowerment“ in der Pflege zu entfachen und darauf hinzuweisen, dass es auch in der Pflege an der Zeit ist, einen neuen Führungsstil zu entwickeln.
Ines Lemke:
Empowerment warum auch in der Pflege Führung neu gedacht werden sollte
(Cro)

(20.08.2001)
Medizinische Behandlungspflege in der stationären Altenpflegehilfe
Der Anteil medizinisch-behandlungspflegerischer Leistungen in stat. Altenhilfeeinrichtungen ist in den vergangenen Jahren deutlich größer geworden und wird weiter steigen. Überfällig ist jedoch noch immer eine befriedigende Regelung zur Kostenübernahme. Dringender Handlungsbedarf besteht bis spätestens Ende 2001, wenn die bisherige Übergangsvereinbarung ausläuft.
Um den derzeitigen IST-Zustand konkret zu ermitteln und repräsentativ darzustellen unter-suchte eine Arbeitsgruppe über einen fest definierten Zeitraum in 11 Einrichtungen mit 839 Bewohnern den tatsächlichen Anteil medizinisch-behandlungspflegerischer Leistungen. Die Ergebnisse wurden in einer Facharbeit zusammengetragen und dokumentiert. Ferner liegen diese Ergebnisse auch Träger- und Verbandsvertretern zur entsprechenden Weiterleitung und Vertretung vor.
Download der Facharbeit (pdf-Format; 91 kB)

(04.12.2000)
Zwei interessante Arbeiten über psychosoziale Aspekte von Krebserkrankungen sind auf den Seiten " klar-online" von Klaus Röttger zu finden, der am Zentrum für Tumorforschung und Tumortherapie der Universität/GH Essen arbeitet:
Unter
www.lebenszeiten.de/vortraege.html
finden Sie weitere interessante Beiträge zum Thema.

(25.10.2000)
Notfallbeurteilung in der Aufnahme - Patienteneinstufung nach Farbcodes
Die Pflegekraft als zentrale AnsprechpartnerIn und KoordinatorIn in der Notfallaufnahme
Eine italienische Erfahrung
Die Notfallbeurteilung als eine Entscheidung der Einstufung bezüglich der Gesundheits- oder Lebensgefährdung eines Patienten ist im Grunde eine traditionelle Tätigkeit der Pflege. Die hier vorgestellte Methode eines italienischen Krankenhauses stellt die für den Arbeitsbereich Notaufnahme ausgearbeitete Form dar. » Datei öffnen / speichern (.pdf-Format / 86 kB)

(25.10.2000)
Der Spritzenschein - Ein Befähigungsnachweis
Die Arbeit von Gerhard Leschick zur Problematik der Delegation von Tätigkeiten finden Sie im Pflegebrief Nr. 4/2000. Außerdem wurden zwei Leserbriefe und die Antworten des Autors im Pflegebrief Nr. 5/2000 veröffentlicht.

diverse Fachartikel
(29.08.2000)
Aufgaben und Funktion eines Diplom Pflegewirtes im Pflege- und Medizincontrolling
Managen statt verwalten heißt die Devise auch für Krankenhäuser. Was können Dipl. Pflegewirte hier tun?
Pflegewirt versus Ökonom
Die Einführung eines leistungsbezogenen Entgeltsystems setzt die Krankenhäuser unter hohen Kostendruck. Es geht um mehr Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Eigenverantwortung, ohne die Ansprüche an Qualität und Humanität der Leistungen und Arbeit zu gefährden und sich dem Wettbewerb zu stellen. Jetzt steht das Krankenhaus vor der Entscheidung PflegewirtInnen, BetriebswirtInnen oder GesundheitsökonomInnen mit der Aufgabe der Umstrukturierung zu betrauen.
Pflegen und kalkulieren: Mit Pauschalen arbeiten
Was kostet die Pflege? Und wie berechnet sich das? Hintergründe und Tipps für Pflegekräfte.
Leistungs- und Organisationsveränderungen in der Anästhesie
Der OP-Bereich hat Berührungspunkte mit allen Abteilungen des Krankenhauses. Umso wichtiger ist hier die Optimierung der Abläufe und der organisatorischen Strukturen.
Qualitätsmanagement und pflegerisches Controlling
Überleben wird, wer die Qualität sichern kann. Auf diese Kurzformel lässt sich der gesamte Komplex des Qualitätsmanagement im Krankenhaus bringen.
Case-Management und Critical Pathway
Was verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Wie können sie genutzt werden?
DRGs und die Konsequenzen für die Pflege
Diagnosis related groups - bieten die Basis für ein Vergütungssystem der voll- und teilstationären Leistungen einer Klinik. Mehr verrät dieses Vorlesungsskript.
Diese Fachartikel lassen sich unter
www.thorsten-karin-mueller.de/index.html#tips nachlesen.

Enterale Ernährung
(07.08.2000)
Enterale Ernährung
Peter Wendland hat Wissenswertes zur enteralen Ernährung zusammengestellt.
Grundregeln, Stationen der Nahrung, Mangelernährung, enterale Ernährungstherapie, PEG und vieles wichtiges mehr. » www.clunes.de/etp/index.htm

Einarbeitungsmappe
(07.08.2000)
Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter in der Kiefer- und GesichtschirurgiePeter Wendland hat Einarbeitungsrichtlinien für neue Mitarbeiter zusammengestellt, die online abrufbar sind. » www.clunes.de/eak27/index.htm

Eine Literaturanalyse
(22.05.2000)
Literaturanalyse zum Thema: Pflege als Problemlösungs- und Beziehungsprozess
Nach einem Blick auf die historische Entwicklung werden notwendige Voraussetzungen, Möglichkeiten und Auswirkungen des Pflegeprozesses dargestellt. Am Beispiel des Modells Krohwinkel wird aufgezeigt, wie der Pflegeprozess in der Praxis anwendbar ist. » Datei öffnen / speichern (.pdf-Format / 95 kB)

(21.10.2009)
Die Arbeitsgruppe „Hygiene in der Kranken- und Altenpflege/ Rehabilitation“ der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hat das „MRSA- Papier“ - eine Arbeitshilfe mit Empfehlungen für die nachversorgenden Bereiche wie stationäre/ ambulante Pflege, Pflege in der Rehabilitation und zur Umsetzung in der Arztpraxis -überarbeitet und kürzlich auf der Leipziger Messe der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das Arbeitspapier dient als Orientierungshilfe für Anwender, und gibt in Übersichten geordnet Auskunft zu den wichtigsten Punkten, die es im MRSA- Management außerhalb der Klinik zu berücksichtigen gilt.
Hier können Sie die Emfehlungen kostenfrei als pdf-Datei herunterladen:
pflegen-online.de/download/2009_07_07_DGKH_MRSA.pdf
(Auch zu finden auf der Website der DGKH (www.dgkh.de) unter dem Menüpunkt "Empfehlungen").
Quelle: B. Loczenski, DGKH-Sektion „ Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege, Rehabilitation“ ( www.dgkh.de)
(03.02.2009)
Arbeitshilfe für Krankenhäuser, Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen
Die Sektion ‚Hygiene in der ambulanten und stationären Krankenpflege’, eine Arbeitsgruppe der DGKH, erarbeitet Vorgaben für die praktische Umsetzung von Hygiene in verschiedenen Krankenhaus- und Pflegeeinrichtungen.
Häufig besteht Unsicherheit, wann welche Kleidung bei der Arbeit zu tragen ist, ob Kleidungsvorschriften stationärer Einrichtungen auch auf ambulante Einheiten übertragbar sind, und ob es sich dabei z.B. um Arbeits-, Berufs- oder Schutzkleidung handelt. Analog gilt für die Auswahl von Handschuhen, dass der Anwender sich nur bei sachgerechter Beratung für die unterschiedlichen Tätigkeiten‚ den jeweils richtigen Handschuh anziehen kann’.
Im Folgenden stellt die Sektion den aktualisierten Berufskleidungsplan / Handschuhplan für Krankenhaus- und Pflegeeinrichtungen im Gesundheitsdienst vor. Die tabellarische Zuordnung sollte jedem Nutzer erlauben, in komprimierter Form die für ihn wichtigen Angaben zu erhalten. Die Angaben sind von der Sektion als Mindeststandard für die Umsetzung im beruflichen Alltag zu verstehen.
Erarbeitet durch: Die Mitglieder der DGKH- Sektion
Konsensus der DGKH- Sektion „ Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege, Rehabilitation“ (aktualisierten Fassung Sept. 2008); Verabschiedung durch den DGKH- Vorstand im Dezember 2008
Hier können Sie die Emfehlungen als pdf-Datei herunterladen:
pflegen-online.de/download/dgkh-kleidung_01_2009.pdf
Quelle: B. Loczenski, DGKH-Sektion „ Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege, Rehabilitation“ ( www.dgkh.de)
 

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